Fotografieren lernen (1/4): Die perfekte Reihenfolge

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fotografieren lernen

Du willst fotografieren lernen, weißt aber nicht, was du zuerst angehen sollst? Wie es optimal ist, schnell und leicht zu herausragenden Fotos zu gelangen?

Es gibt durchaus eine optimale Reihenfolge, um das Fotografieren zu lernen. Die möchte ich dir in diesem Artikel vorstellen.

Woher ich weiß, in welcher Reihenfolge genau DU das fotografieren lernst? Ganz einfach:

  • Ich habe Fotografie studiert und dabei alle Höhen und Tiefen erlebt, die man beim Fotografieren Lernen erleben darf.
  • Seit über 25 Jahren gebe ich Fotokurse und bin so ganz nahe dran an denen, die fotografieren lernen wollen.
  • Ich habe in meinen 9 Büchern gelernt, fotografische Themen so zu strukturieren, dass jeder sie versteht. Deshalb! 🙂

Ok, legen wir los mit einem Zitat, das wie die Faust aufs Auge passt:

Ich weiß, du willst bis ganz nach oben,
doch du musst durchs Erdgeschoss

Die Fantastischen Vier in “Mach dich frei”

So isses – du willst unten anfangen.

Es gibt keine Überholspur, die du einfach nimmst und an allen anderen vorbeiziehst. Zumindest nicht, wenn dir gute Fotos wichtig sind.

 

Fotografieren lernen ist wichtiger als die Kamera bedienen können!

fotografieren lernen
Deine Kamera kann solch ein Foto nicht automatisch für dich fotografieren – das musst du schon tun.

Auch wenn Kameras heute vieles können, sie wissen nicht, was und auf welche Weise du etwas im Foto zeigen willst. Das musst du ihr schon sagen. Der Fotograf ist also immer viel wichtiger für das Endergebnis, als die Kamera.

Das glaubst du nicht? Dann lass dich weiter von den Werbesprüchen der Kameraindustrie einlullen und hör unbedingt auf, hier weiter zu lesen. Die folgenden Zeilen könnten dein Weltbild verändern – also mach dich vom Acker!

Entscheide dich also: Willst du fotografieren können? Oder willst du nur ein perfekter Kamera-Operator sein?

  • Ein Kamera-Operator kann zwar alle Knöpfe seiner Kamera erklären und weiß, was jede einzelne Funktion bedeutet. So lange er aber nicht mit den Möglichkeiten der Fotografie arbeitet, bleibt er ein Knipser.
  • Ein Fotograf nutzt die Optionen und Möglichkeiten der Fotografie, um gute Fotos zu machen. Er setzt die Kamera “nur” zu einem einzigen Zweck ein: um das Foto, das er in seinem Kopf erdacht hat, festzuhalten. Dann kann er es für sich speichern und es anderen zeigen.

Spätestens jetzt sollten all Jene in den Weiten des Netzes verschwunden sein, die denken, Kameras würden Fotos machen.

Der Sand ist weg, übrig bleibt das Gold. 🙂

 

Wie Fotografie funktioniert

fotografieren lernen
Dieses Foto wurde mit einer Kamera aus den 50er Jahren gemacht. Voll analog, auf Film, nicht digital. Rate mal, wie wichtig die Technik für dieses Motiv war….

Schön, dass du zum Gold gehörst! 🙂

Du willst also die Basics der Fotografie verstehen, weil darauf wirklich alles aufbaut. Diese Basics hatte ich oben als “die Optionen und Möglichkeiten der Fotografie” bezeichnet. Gleich erfährst du, was genau ich damit meine.

Wenn wir bei o.g. dem Zitat bleiben, dann ist es also wichtig, ein stabiles Erdgeschoss zu bauen. Wenn das solide gebaut ist und du jeden Raum dieses Erdgeschosses kennst, dann kannst du beliebig viele Etagen oben draufsetzen – es wird halten!

Das Schöne daran: Wenn du dich gut mit den Basics auskennst, kannst du bereits alles fotografieren. Ja, wirklich alles! Denn Fotografie funktioniert immer auf die gleiche Art.

Reduzieren wir es runter auf die wesentlichen Optionen, kannst du mit diesen vier Schritten jedes Motiv fotografieren:

  1. Perspektive wählen
  2. Ausschnitt einstellen
  3. Schärfentiefe festlegen
  4. Belichtungszeit beachten

Das war’s!

Jedes! Einzelne! Motiv!

JEDES!

Schauen wir uns also an, in welcher Reihenfolge du optimalerweise fotografieren lernst. Wie genau das Erdgeschoss aussieht und welche Etagen du späer draufsetzen kannst.

 

Fotografieren lernen – so läuft’s

Ich bin sehr daran interessiert, dass du besser fotografierst. 🙂 Weil ich Bock auf gute Fotografie habe.

Willst du fotografieren lernen, stell dir die Fotografie als Haus vor. Nicht so ein kleines, hutzeliges Zechenhäuschen, sondern eher ein adeliges oder großbürgerliches Wohnhaus:

  • Die Grundlagen der Fotografie sind das Erdgeschoss, da musst du unbedingt durch, wenn du nach oben willst.
  • Dann kommst du in die erste Etage. Dort holst du dir ergänzende Fähigkeiten, die deine Kenntnisse in allgemeiner Fototechnik und Bildgestaltung komplettieren. Das Wichtigste ist gelernt, nur durch praktisches Üben geht es weiter nach oben.
  • Sobald du das machst und die Treppe nach oben nimmst, bist du in der Beletage. Das ist in unserem großen Wohnhaus der Fotografie das beste Geschoss, die am besten ausgestattete Wohnung. Hier willst du dich die meiste Zeit deines fotografischen Wirkens aufhalten – da ist es einfach allzu schön! 🙂 Hier wendest du deine Grundlagen an, fotografierst du die vier ganz großen Themen der Fotografie. Vielen Hobbyfotografen reicht dieses Geschoss und sie bringen darin wahrlich tolle Fotos zustande! 🙂
  • fotografieren lernen
    Beletage und Penthouse – Fotografieren macht dann besonders viel Spaß, wenn du es kannst.

    Ganz oben befindet sich das Penthouse. Um da reinzukommen brauchst du den Schlüssel für den Privataufzug, d. h. hier reichen deine Kenntnisse in allgemeiner Fototechnik und Bildgestaltung nicht mehr aus. Hier geht es um Spezialisierung! Zusätzliche technische und gestalterische Möglichkeiten eröffnen sich dir nur in der Zusammenarbeit mit erfahrenen Spezialisten. Die geben ihre Kenntnisse einem kleinen Kundenkreis nur gegen einen angemessenen Energieausgleich her – und garantiert nicht in Youtube-Tutorials für lau! Schließlich sind diese Kracher schon im Penthouse …

Ich halte diese Reihenfolge für perfekt, damit du schnell zu einem wirklich guten Fotografen wirst.

 

Fotografieren lernen – die Themen

In der folgenden Grafik findest du das alles im Überblick.

Ich war so frei, dir mal zusammen zu stellen, welche Themen du in den einzelnen Etagen des Hauses vorfindest und lernen willst.

In der Beletage wirst du nicht mehr alle Genres fotografieren wollen, denn bis dahin hast du wahrscheinlich deine Lieblingsmotive gefunden – und spezialisierst dich dann weiter in einem einzelnen Bereich.

Oder du willst bewusst alle Genres gleich gut fotografieren können, das ist natürlich auch ok. 🙂

Ob du früher oder später Photoshop für die Bildbearbeitung hinzunimmst, hängt von deinen Ansprüchen und der Art deiner Fotografie ab.

 

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In welchem Stockwerk befindest du dich heute??

Und wo willst du noch hin?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar, wenn du an irgendeiner Stelle dieser Übersicht hängst, Fragen hast oder mir mitteilen willst, wo deine fotografische Reise hingehen soll. Ich freu mich drauf! 🙂

Hier kommst du zu Teil 2 dieser Artikelreihe, in der ich dir das Erdgeschoss und die erste Etage näher vorstelle.

61 Kommentare

  1. Toller Beitrag! Schön auf den Punkt gebracht! Ich bin eher der “Allesfotografierer”! Ich denke ich mach mein Ding schon ganz gut aber man lernt ja nie aus und kann immer noch besser werden, von daher freu ich mich auf deinen morgigen Beitrag!😊 Danke schonmal!

  2. In deinem Beitrag bringst du es meiner Meinung nach wirklich auf den Punkt. Für mich stellt sich die Herausforderung, wenn ich für mich ein Genre gefunden habe (in meinem Fall Landschaft), wie ich in diesem Bereich einen “persönlichen Stil” herauskristallisiere. Dies wäre für mich wichtig und erstrebenswert. Einem Bild eine persönliche Note verleihen, in den eigenen Bildern einen “roten Faden” haben. Dieses Suchen finde ich spannend, manchmal auch frustrierend. Daher bin ich auf die weiteren Beiträge gespannt.

    • Ein Motiv wie Landschaft bietet – für alle Fotografen, die sich zur gleichen Zeit am gleichen Ort aufhalten – oft wenig “Spielraum” für solch einen roten Faden.
      Deshalb ist es da besonders wichtig, eben den einen besonderen Standpunkt, zu dieser einen besonderen Zeit das Foto zu machen.
      Wirklich außergewöhnliche Landschaftsfotografie gelingt deshalb nicht im Vorbeigehen, sondern nur mit viel Geduld und Lauferei.:-)
      Das ist die eine Hälfte.
      Die andere besteht in der optimierten Bildbearbeitung – ohne ist es nicht möglich, den Fotos den roten Faden zu entlocken.
      Ich wünsche viel Erfolg bei der weiteren Suche danach! 🙂

  3. Hallo Karsten,
    ein herzliches Dankeschön für diesen Beitrag und diese Übersicht – Zeigt sie mir doch, wo ich mich befinde. Nach meiner Einschätzung befinde ich mich an der Decke vom Erdgeschoss und sehe, wie sich die verschiedenen Fotothemen wie ein Stahlgerüst durchs ganze Haus hindurchziehen. Wobei ich es für mich mal so bezeichnen möchte: Die Landschaftsfotografie wird mein Haupthaus werden, die Sportfotografie kann ich mir als großen Anbau bei mir vorstellen gefolgt von der Makrofotografie. Die Peoplefotografie wird wohl doch für mich immer das Nachbarhaus sein, welches man sich gerne mit Respekt anschaut, aber weiß, dass man dort nicht einziehen wird. Photoshop könnte ich mir vielleicht als umspannendes Dach vorstellen. Mein Penthouse könnte ich mir vorstellen, wird 2020 erbaut und eingerichtet – Habe da etwas Größeres vor… 😉 – Aber jetzt freue mich auf den nächsten Beitrag von dir. – Also bis Morgen

  4. Hallo Karsten! Vielen Dank für Deinen Artikel. Du triffst es ziemlich genau. Das Erdgeschoss habe ich wohl hinter mir gelassen und knipse in einer Hobbyrunde. Auch wenn ich schon den ein oder anderen Kurs bei Dir belegt hab fehlt mir noch das ein oder andere zur Umsetzung. Der Teufel steckt im Detail. Aber das Üben macht Spaß – auch wenn ich nur wenig Zeit dazu habe…

  5. Eine tolle Idee, es einfach auch mal grafisch so auf die Etagen zu bringen. Meine Grenzen vor einer Woche. Kamera im A-Modus, sonniges Wetter, Urlaub an der Reviera und dann zeigt dieses Ding (Kamera) Error. Nichst ging mehr. Nach Versuchen, nur noch M. Kontrolle Display, nicht möglich, zu viel Sonne. War wie früher “später sehen was was geworden war.
    Man sollte einfach mehr können.
    Danke für das gute Wachrütteln.

  6. Das klingt ja spannend und ich freue mich auf meeeehr.Momentan bin ich in der manuellen Fotografie zu gange wobei ich auf Natur,Tiere und Makro spezialisiert bin.Klappt aber nicht immer,liege da bei geschätzten 30-35%.

    • Uff!!
      30 – 35 %?? So wenig? Du solltest das manuelle Fotografieren dringend richtig lernen. Ansonsten bist du besser mit einer Automatik bedient…

  7. Ich persönlich sehe mich in der Beletage.
    Meine Lieblinge sind /wären die Landschaftsfotografie und People. Da gibt es noch viel zu tun.
    An Macro finde ich die stillife Fotografie spannend. (Schmuck, Uhren, Steine )
    Möchte natürlich auch ins Penthouse, obwohl ich mir diese edele Wohnung
    noch nicht genau vorstellen kann !
    Bin auf deine folgenden Beiträge gespannt………
    Danke !

  8. Danke Karsten. Ich habe schon so viel von dir gelernt und freu mich auf deinen neuen Artikel. Landschaften sind meine Lieblingsmotive, deine Anregungen zu Perspektive und Belichtung helfen mir, manchmal beeindruckende Bilder zu machen. Aber ich muss noch viel lernen um mich in der Beletage sicher zu fühlen. Dann geht’s ins Penthaus.
    Danke für die Hilfe und die Motivation mich immer wieder zu fordern. 👏👏

    • Super, dass dir meine Tipps aus dem Grundkurs noch immer so gegenwärtig sind und dir zu guten Fotos verhelfen.
      Üb fleißig weiter, dann kommt auch Sicherheit. Ist wie beim Auto fahren…. 🙂

  9. Hallo Karsten,

    ein sehr guter Einleitungsartikel. Ich bin gespannt, wohin die Reise noch führen wird. Meine Thema sind Landwirtschaft, Makros, Zoofotografie und ein wenig Architektur. Durch einige Fotokurse habe ich die manuelle Belichtung kennengelernt und bin der Meinung, dass es schon ganz gut geht. Bin mal gespannt, wie Du diese Thema angehst, denn Deine Herangehensweise war bis immer speziell aber hervorragend wie z.b. bei den Makros.
    Viele Grüße

    Jörg

  10. Hallo Karsten,
    das ist ein super Beitrag, Du hast es gut auf den Punkt gebracht.
    Die Frage “wo ich mich befinde” ist gar nicht so einfach zu beantworten.
    Zu einen denke ich, dass ich noch ziellos in der Beletage herumlaufe, habe schon zu einigen Themen fotografiert, keine schlechten Ergebnisse, aber “mein Ding” habe ich noch nicht gefunden.
    Manchmal denke ich aber, dass mir der richtige Blick fehlt, in welcher Etage auch immer man das lernt. Vielleicht hört dieser Lernprozess auch niemals auf?!

    • Danke. 🙂

      Das Sehen lernst im Idealfall schon im Eerdgeschoss – zumindest wirst du da “wachgeküsst”, dass das überhaupt ein wichtiges Thema ist. 🙂

      Aber ich gebe zu: Das hört nie wirklich auf! 🙂

  11. Hallo Karsten,
    nach deiner schönen Übersicht habe ich schon mal ins Penthause reingeschaut und befinde mich noch darunter. Dieses Jahr werde ich mich ein wenig um die Portraitfotografie kümmern obwohl ich da bei mir grosse Bedenken habe. Aber wer weiss, vieleicht machts mir ja Spass. In meinem Photoclub bin ich bei den Bewertungen jetzt schon öfter im ersten Drittel angelangt, die letzten Jahre eher so im letzten Drittel. Mir fehlt aber noch so der richtige Blick, ich mache alles mit viel Aufwand. Da muss noch was kommen 🙂

    LG Tom

  12. Hallo Karsten,

    interessanter Beitrag und Grafik. Ich sehe mich mittlerweile in der Beletage, auch dank deiner Onlinekurse und Literatur. Ziel wäre für mich das Penthouse, was aber sicher noch einige Zeit dauern wird, Nach dem Motto: “gut Ding will Weile haben” baue ich meine Sicherheit noch ein bisschen aus. Meine Bildergebnisse geben mir ausreichend Motivation einen Umzug ins Penthouse anzustreben 🙂

    Viele Grüße
    Monika

  13. Hallo Karsten, danke für diesen motivierenden Beitrag. Obwohl schon Dein nächster Beitrag in meinem Postfach liegt, habe ich mich erst einmal in diesen vertieft. Es ist schwierig für mich, mich einzuordnen in Dein Haus. Anfängerin bin ich nicht gerade, aber wer weiß, was ich alles übersehen habe im Erdgeschoss. Wenn mir richtig gute Fotos gelungen sind, ich viel Lob in Fotoforen erhalte, denke ich: “Na, geht doch.” Und bin zufrieden. Gerne probiere ich Neues aus, lese mich stundenlang in ein aktuelles Thema ein und bin nach den ersten Ergebnissen ziemlich unzufrieden. Vielleicht liegt es an meinem Streben nach Perfektion, vielleicht ist es aber auch so, dass mir tatsächlich noch zu viele Informationen und Tipps fehlen. Alles, was ich kann und weiß, habe ich mir selber mit Hilfe von Büchern und Ausprobieren angeeignet. Ich fotografiere in RAW und mit Blendenvorwahl. Meine Vorlieben sind Landschaftfotografie und Makros. Neu ausprobiert habe ich, seit ich eifrig Deine Beiträge lese, Langzeitbelichtungen, Nachtaufnahmen und Porträts. So, und nun lese ich Deinen neuen Newsletter.
    Liebe Grüße, Hannelore

    • Danke für deinen Bericht. 🙂
      Das ist das Problem mit der Autodidaktik: Du weißt nicht, was du nicht weißt.

      Ich habe schon Menschen, die 40 Jahre lang meinten zu fotografieren und ziemlich was von sich hielten, einen Einsteigerkurs empfohlen. Nach deutlicher Verwunderung haben sie meiner Geld-zurück-Garantie vertraut und es mal mit einem solchen Kurs versucht. Rate mal … 🙂
      ALLE waren beistert und überrascht, was sie bis dahin alles nicht wussten, was sie bisher nicht optimal gemacht haben, wie viel besser ihre Fotos danach waren.

      Wenn du also eher zufällig gute Fotos machst, solltest du über das Erdgeschoss nachdenken. Dann wird ein gutes Foto zur Regel – ein interessantes Motiv natürlich vorausgesetzt! 🙂

      • Hallo Karsten,
        mit dem Zitat “Du weißt nicht, was du nicht weißt” triffst du den Nagel auf den Kopf. Allerdings ganz so schlimm steht es mit meiner Fotokunst nun auch nicht, dass mir nur zufällig mal gute Bilder gelingen. In meinem Metier Landschafts-Garten-und Blumenfotografie sind die Ergebnisse meistens ganz ordentlich. Hin und wieder meldet sich sogar ein Verlag bei mir und bittet, meine Fotos in einem Buch oder einer Zeitschrift verwenden zu dürfen. Bei neuen Themen, wie Langzeitbelichtung und Nachtfotografie hätte ich schon gerne etwas Nachhilfe. Meine Makros könnten auch noch mehr Charme vertragen. Ich schau mal deine Angebote durch, ob etwas dabei ist, was für mich passen könnte. L.G. Hannelore

        • Scheint ja zu laufen…. 🙂
          Aber du ahnst nicht, was du dazulernen kannst! Ich veröffentliche mal demnächst einen Blogbeitrag mit Fotos einer Teilnehmerin am Makro-Boost. Du wirst überrascht sein! 🙂

          • Doch Karsten, ich ahne es, oder besser gesagt, ich bin überzeugt, dass ich noch sehr viel dazulernen kann und auch will. Ich weiß nur noch nicht, wo ich da anfangen soll. Auf den Beitrag aus dem Makro-Boost bin ich gespannt. L.G.

  14. Lieber Karsten,

    leider laufe ich überwiegend im Treppenhaus rum und sehe mir die Bilder in den anderen Etagen an und denk mir so will ich auch fotografieren können. Dies macht mir dein Artikel bewußt. Mein Problem ist: das ich nicht übe, naja viel zu wenig Zeit habe (0der hätte man die, wenn man sich diese einfach nehmen würde??)…..Danke für deinen erstklassigen Artikel, er motiviert mich

    • Liebe Eva,
      klar hättest du dien Zeit, wenn du sie dir nimmst. Und ohne das wird es nicht gehen….
      Nur die Zeit, die du dir nimmst, hast du.
      Nur deine Taten bringen Erfolge.
      Wie lange willst du warten?
      der Karsten

  15. Hallo Karsten,
    vielen Dank für die tolle Grafik. Das ist ja ein Haus mit vielen Etagen und ich denke, dass ich in der Beletage angekommen bin. Muß da natürlich auch noch einiges bauen. Ich habe einen Rundumblick und sehe überall Fotomotive, wenn ich unterwegs bin. Habe mich in letzter Zeit sehr viel mit der Fotografie beschäftigt, das übt natürlich. Kann mich nicht bremsen beim Fotografieren. Egal ob es Landschaftsaufnahmen sind oder die Makrofotografie ist, Nachtaufnahmen oder bewegende Motive sind. Ich möchte natürlich auch in die letzte Etage mal einziehen, dafür gebe ich alles. Fahre in der kommenden Woche nach Österreich in die Berge, mal sehen was ich da alles bildlich erleben werde (bin ja ein Flachlandtiroler).
    Vielen Dank nochmals für den Beitrag, es grüßt ganz herzlich Irene aus der Flößerstadt Lychen

  16. Interessant, sich mal Gedanken zu machen wo man eigentlich so wirklich steht. Ich würde mich inzwischen auch in der Beletage sehen, aber das würde ich auch unterschiedlich einschätzen, je nachdem welcher Bereich. Dann denke ich wieder, vielleicht überschätze ich mich da auch. Manuell fotografiere ich interessanter Weise fast von Beginn an, da mein erster Workshop bei einer Tierfotografin war, die das absolut empfohlen und auch verständlich erklärt hat. Ob ich weiter als bis dahin kommen kann, weiß ich nicht so recht. Bei Porträt und Tierfotografie würde ich mich gerne weiter entwickeln.

  17. Hallo Karsten,

    danke für den Artikel. Ich stelle fest, ich bin noch ziemlich weit unten im Erdgeschoss. Ich sehe häufig schöne Motive und schaffe es aber (noch) nicht diese so festzuhalten, wie ich es mir wünsche.

    Danke für Deine Anregungen – ich arbeite daran….

    • Gerne. Wenn einer meiner Kurse dir weiterhelfen kann, dann solltest du einen buchen!
      Nicht, weil ich Geld verdienen will, sondern damit du schnell viel besser wirst. 🙂

  18. Hallo Karsten,
    also ich befinde mich so zwischen Erdgeschoss und 1. Etage. Mein Ziel ist das sichere Bewegen in der Beletage. Mir fehlt es immer noch an Übung, obwohl ich auch öfter fotografiere und auch theoretisches Wissen habe. Bin ich mit Familie oder Partner unterwegs, ist ein Ausprobieren meistens schwierig. Gerade da gibt es dann wieder neue oder andere interessante Motive.
    Ich habe eine Frage zum Kurs Manuell Fotografieren. Ich könnte nur etwa die Hälfte der Zeit am Live-Tutorial teinehmen. So wie ich das aus Deinem Angebot erlesen habe, wäre das kein Problem, oder was meinst Du?
    Danke und schöne Grüße!

    • DAS klingt sehr gut: sicher in der Beletage bewegen.:-)

      Wenn du nicht an den Liveterminen teilnehmen kannst, ist das gar kein Problem: Alles wird aufgezeichnet und du siehst dir einfach die Aufzeichnungen an, wenn es dir passt. Weil wir ja die Betreuung über den Mitgliederberiech haben, postest du da ohnehin ja deine Fotos, wenn du sie gemacht hast. 🙂

      Also ist das kein Grund, nicht in der 1. Etage anzukommen! 😉

  19. Hallo Karsten,
    deine Aufstellung der Etagen und Reihenfolge des Fotografierenlernens gefällt mir.
    Nachdem ich im März an einem Grundkurs bei dir teilgenommenhabe, ist mir bewusst geworden, warum ich mit meinen Ergebnissen nicht zufrieden war – oder auch, weshalb ich sie klasse fand! Auf dieser Basis will ich erst mal weitermachen und üben, bis alles schnell von der Hand geht und selbstverständlich wird. (Meistens Landschaftsfotografie im weitesten Sinne, auch im Detail)
    Ich möchte auch den Kurs “Bildoptimierung” machen: ist die Anwendung beim Mac die gleiche wie der Kurs mit Windows?
    Vielen Dank schon mal und schöne Grüße!

    • Hallo Annalene,
      deine Herangehensweise finde ich gut – nur nix übereilen.
      Lightroom ist am Mac genau so wie unter Windows. Absolut kein Unterschied. 🙂

  20. ”Deine Kamera kann solch ein Foto nicht automatisch für dich fotografieren – das musst du schon tun.” – dies verstehen viele nicht. Ich interessiere mich seit Jahren für Fotografie und bin der Überzeugung, dass die Apparate nicht notwendigerweise super teuer sein müssen um den perfekten Shot machen zu können. Ich liebe dieses Hobby so sehr, dass ich überlege Fotograf zu werden. Tipps und Anregungen?

    • Hallo Justus!

      Ich vertraue meinen Lesern, dass sie das verstehen! 🙂

      Wenn du Profi werden willst, gehört dazu meist sehr viel mehr, als “nur” der Umgang mit der Kamera. Dazu gibt es verschiedene Wege:

      1. Du bringst es dir auf die langwierige Weise selbst bei. Das kann funktionieren, aber ohne gutes Feedback durch andere Fotografen wird das schwierig.
      2. Du studierst Fotografie oder machst eine Ausbildung. Dann kannst du das. Der Nachteil: Das dauert 3 – 6 Jahre und ist eine teure Angelegenheit (durch das entgangene Entgeld deines bisherigen Jobs).
      3. Die perfekte Abkürzung ist ein individuell auf dich zugeschnittenes, intensives Mentoring. Innerhalb eines Jahres bist du Profi. 🙂

      Bis bald?
      der Karsten

  21. Ich finde Deinen Artikel klasse !!
    Fotografiere nun seit ca. 2 Jahren immer mehr und intensiver. Dabei habe ich viel gelesen, gelernt und Kurse besucht.
    Allerdings muss ich auch immer wieder zu den Grundlagen zurückkehren.
    Manchmal hat man das Gefühlt irgendwas stimmt nicht.
    Im Moment habe ich hauptsächlich das Problem, dass ich das Gefühl habe meine Bilder sind nicht so scharf wie sie sein sollten.

    Dann quäle ich mich durch die unzähligen Berichte über Objektive und weiß am Schluss doch wieder nicht welches für was wann und wie am besten ist.

    Freue mich auf den zweiten Artikel!

    Gruß
    Carina

  22. Bin durch Zufall auf die Seite aufmerksam geworden. Finde ich eine tolle Erklärung welchen Weg man beschreiten muss.

    Ich bin jedoch entweder noch nicht mal im Haus oder im Keller (um in der Grafiksprache zu bleiben 😉 ). Sprich: Mein Wissen und meine Fähigkeiten reichen nicht mal aus um überhaupt ins Erdgeschoss zu kommen.

    Ich vermute einfach mal, dass ich zu dumm bin um zu verstehen, wie Fotografie funktioniert.

    Aber tolle Seite. Grüße, Markus

    • Hallo Markus,
      vielen Dank für das Lob! 🙂
      ich denke, sobald du eine Kamera nutzt – nennen wir das einfach Knipsen – bist du doch schon im Erdgeschoss. Du kennst dich nur noch nicht aus, weiß nicht, welche Räume es gibt und was du darin Tolles anstellen kannst.
      Fotografie ist keine Raketentechnik! Jemand der, wie du, in der Lage ist hier einen Kommentar in einem fehlerfreien Deutsch zu schreiben, sollte mit einem guten Fotokurs in der Lage sein, die wichtigen Dinge in der Fotografie zu begreifen.
      Falls nicht, war der Fotokurs einfach nicht gut. Falls du aber denkst, du bringst dir das alles per Youtube bei, muss ich dich enttäuschen: Du weißt ja nicht, was du nicht weißt. Also kannst du auch nicht die Videos ansehen, die dich wirklich weiter bringen. Ein gut strukturierter Fotokurs, wie meine es sind, ist da ein Segen, weil du das lernst, was du wirklich brauchst.

      • Hallo Karsten,

        danke für Deinen Kommentar.

        Interessant wenn Du meinst, dass man damit schon im Erdgeschoss angekommen ist 😉 Ich nehme es für mich persönlich leider noch anders wahr.

        Danke auch für den Hinweis mit dem Fotokurs. Ich habe bereits zwei Fotokurse gebucht und dabei über 400 Euro ausgegeben. Ich schätze, ein weiterer Kurs wird mein Problem nicht lösen. Denn in beiden Kursen ist sehr, sehr gut erklärt worden (finde ich). Nein, in dem Fall liegt es mit 100prozentiger Sicherheit an mir.

        Ich muss schmunzeln, dass Du sagst, Fotografieren sei keine Raketentechnik. Dieser Satz kommt mir von einem anderen Fotokurstrainer sehr bekannt vor. Aber leider empfinde ich es für mich so, das Fotografieren deutlich schwieriger ist als eine Rakete zusammenzubauen. Die Technik an einer Kamera raubt mir noch das letzte der paar Haare auf dem Kopf. Ich komme damit einfach überhaupt nicht klar. Insbesondere das Thema Blende und Verschlusszeit und vor allem deren Zusammenspiel erschließt sich mir einfach nicht. Und das ist – würde ich sagen – die absolute Grundlage. Wenn man das nicht auf die Kette bringt, ist jeder Schritt raus aus dem Automatikmodus für mich sinnlos, weil ich einfach nicht verstehe, was ich dann mache und vor allem, welche Wirkung das hat.

        Ja, ich verzweifle an der Fotografie. Viele werden jetzt lachen und denken: “Ist der blöd”. Ja, bin ich in dem Fall auch. Aber gut. Dann muss es der Automatikmodus halt tun, auch wenn ich damit das Erdgeschoss des Hauses nie verlassen werden, geschweige denn überhaupt alle Zimmer auf dem Stockwerk kennenlernen kann.

        Fotografie ist und bleibt für mich ein Buch mit sieben Siegeln. Aber Deine Seite gefällt mir. Viel Erfolg weiterhin.

        • Ähm…..ja sorry Markus wenn ich mich da einmische, aber nur mal so zur Info: Deinen Kommentar hätte ich vor einiger Zeit 1:1 GENAUSO verfasst wie du. Nur mit dem einzigen Unterschied, dass ich nicht “nur” 2 Kurse besucht habe sondern unzählige und viel Geld drauf gegangen ist und ich trotzdem noch der Meinung war “Ich bin zu doof und es liegt an mir”. Wenn du fotografieren willst dann willst du es auch lernen und dann brauchst jemand an deiner Seite. Wenn du in einen Kurs besuchst dann grübelst du spätestens auf der Heimfahrt schon das erstemal “wie war das gleich nochmal mit den ISO und so???” Kursleiter ist aber dann weg. Drum geb ich dir den Rat such dir einen Mentor der für dich und deine individuellen Probleme da ist. Gemeinsam kommst du deinem Ziel näher und NEIN ich bekomme von KK kein Geld für diese Zeilen, im Gegenteil ich gebe ihm Geld weil ich ihn als Mentor habe. Leider hab ich jetzt erst begonnen damit und darum möchte meine Nachricht mit den Worten von Karen Lamb schließen:
          “In einem Jahr wirst du dir wünschen, heute angefangen zu haben”
          Viel Erfolg – auch DU kannst Fotografieren

          • Danke für die sehr aufbauenden Worte. Ich habe ehrlich gesagt wenig Hoffnung. Das liegt aber auch daran, dass ich wenig Geduld habe. Was nicht beim zweiten mal perfekt funktioniert ist für mich: “dafür bin ich zu dumm”. Aber ich denke, wie bei der Fotografie und vielen anderen Dingen (z.B. eine Sprache lernen) sind einfach mehrere Dinge erforderlich: Ausdauer, Geduld, Durchhaltevermögen und lernen (oder üben). Ich verzweifele einfach schnell und oft und dann fliegt der Kram erst einmal in die Ecke. Irgendwann hole ich es dann wieder raus und probiere es wieder zwei, drei mal, bis es wieder in der Ecke landet. Du hast daher völlig recht: Ein Mentor an der Seite kann vieles vereinfachen.

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