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Fotografieren lernen (2/4): Grundlagen

Fotografieren lernen online: Wie du die Grundlagen für perfekte Fotos und die Kamerabeherrschung legst.

Im ersten Artikel dieser Serie habe ich diese Grafik vorgestellt, die den gesamten Prozess des Lernens in der Fotografie abbildet:

Schauen wir uns also gemeinsam an, was sich hinter diesen Begriffen versteckt und wie du den idealen Einstieg in die Fotografie findest – oder wo du dich weiter entwickeln kannst.

Heute geht es um die Grundlagen:

 

Das Erdgeschoss und die erste Etage

In der Grafik oben findest du links im Pfeil die verschiedenen Etagen des “Hauses der Fotografie”. Ein guter Fotografie-Grundkurs, die Bildoptimierung und manuelles Fotografieren bilden diese beiden Etagen. Und die wiederum sind die Basis für alles, was du mit deiner Kamera anfängst.

Willst du online fotografieren lernen und schnell zu einem wirklich guten Fotografen werden? Dann willst du diesen drei Schritte folgen:

 

Schritt 1: Fotografie-Grundkurs – fotografieren lernen online

Direkt nach ihrem Grundlagen-Fotokurs reichte Jeannette dieses Foto zur Hausaufgabe in meiner Facebook-Gruppe ein – und gewann mit den meisten Likes. 🙂 Foto: Jeanette Rzanny

Themen eines guten (!!!) Fotokurses sind die ‘Big Four’ der Fotografie:

  • Perspektive
  • Brennweite
  • Blende
  • Belichtungszeit (inkl. ISO).

Das alles im Rahmen einer Automatik eingesetzt, ermöglicht dir

  • schnelles Einstellen an deiner Kamera und das Einbeziehen aller technischen und gestalterischen Optionen
  • einfaches Fotografieren in einem System, das du komplett überblicken kannst
  • intuitives Fotografieren mit Konzentration auf dein Motiv.

DAS macht deine Fotos gut!

Ralf Peter gewann kurz nach seinem Grundlagen-Fotokurs mit diesem Foto die Hausaufgabe zum Thema “Grau”. Foto: Ralf Peter Ilsen

Ein erfahrener Fotograf und guter Fototrainer erklärt diese Themen anhand der Zeitautomatik (A bzw. Av, manchmal Blendenpriorität genannt). In dieser Halbautomatik wählst du die Blende vor, den Rest macht die Kamera. Dadurch kannst du anschließend in den Bereichen Landschaft, Makro, Sport/Action und People (oft auch Porträt genannt) erfolgreich fotografieren.

Denn während du in solch einem Fotokurs die vielen technischen Möglichkeiten kennenlernst,  verstehst du nebenbei auch die Gestaltungstipps, sodass du schon nach wenigen Wochen intensiven Übens erstklassige Fotos machst.

Ja, diese paar Themen gut erklärt reichen völlig, um jedes Motiv zu fotografieren! 🙂

Fotokurs online

Ich habe da übrigens den perfekten Fotokurs im Angebot: Fotografie-Grundkurs. Tausendfach erprobt, verständlich und unterhaltsam, online und mit Aufzeichnung – da verpasst du nichts!

Stell dir vor, wie es wäre, wenn

  • Landschaftsfotos von vorne bis hinten vollkommen scharf sind und du interessante Perspektiven wählst,
  • bei deinen Porträts das Modell ausdrucksstark vor einem unscharfen Hintergrund schön freigestellt wird,
  • du selbst kleinste Blümchen oder Krabbelkäfer formatfüllend fotografieren kannst,
  • auch richtig schnelle Bewegungen bei Sport und Action wie eingefroren aussehen und
  • deine Fotos nie wieder verschwommen sind und deine Kamera immer genau dort scharf stellt, wo du es wünschst.

All das kannst du nach diesem Fotokurs!

Denn während du bei einem Fotokurs vor Ort zu 100% die Infos des Dozenten in Echtzeit verstehen musst, kannst du dir diese Aufzeichnung immer wieder ansehen. Die Infos, die du beim ersten Mal nicht verstanden hast (oder für die du noch gar nicht “reif” warst), verstehst du dann beim zweiten Ansehen. So funktioniert fotografieren lernen online heute in zeitgemäßer Form – nämlich garantiert gut. Daher auch mit meiner Geld-zurück-Garantie!

Infos zu den Fotokursen

 

Schritt 2: Bildoptimierung

Diese paar Regler und das Histogramm reichen völlig, aus den meisten Fotos das Beste herauszuholen.

Bildoptimierung meint das Einstellen von Helligkeit, Kontrast und Farbigkeit. Falls nötig, auch noch einige zusätzliche, kleinere Veränderungen am Foto.

Damit meine ich eben nicht das stundenlange Aufbohren von Fotos!!! Üblich sind in der Bildoptimierung Bearbeitungszeiten von etwa 10 Sekunden pro Foto, um das Beste aus deinen Fotos rauszuholen – und das schon nach kurzer Einarbeitung.

Die Bildoptimierung ist der zweite Schritt direkt nach den Grundlagen. Warum? Weil Kameras recht grobe Werkzeuge sind – auch heute noch.

Klar kannst du die Helligkeit, Kontrast und Farbigkeit bei jedem Foto schon an der Kamera einstellen. Das erfordert aber mehrere Testfotos und dauert daher sehr viel länger. Du musst mit zwei Minuten pro Foto rechnen.

Und dann hast du immer noch nicht die feinen Einstellmöglichkeiten, die die Bildoptimierung bietet. Ich schätze mal vorsichtig: Die Bildoptimierung bietet 5 mal mehr Spielraum. Verzichtest du darauf, verschenkst du also 80% möglicher Bildqualität!!

Hab ich deine Aufmerksamkeit? 🙂

 

Ein Beispiel

Wie krass der Unterschied zwischen einem optimierten und einem nicht optimierten Foto ist, zeigt dieses Beispiel:

  • Stell dir vor, wir zwei sitzen gemeinsam in einem Boot und schippern zwischen den frisch gekalbten Eisbergen am Jökulsárlón herum. Wir können also praktisch nur die gleiche Perspektive einnehmen. Das bedeutet, dass die Unterschiede zwischen unseren Fotos darin bestehen, welche Kamera wir verwenden und wie wir die Fotos optimieren.
  • Ich hab meine Profi-Vollformatkamera mit einem teuren Zoom drauf, dessen Brennweite etwa deinem Kitobjektiv entspricht. Du hast deine Kamera dabei, welche auch immer das sein mag. Wir entdecken das Motiv gleichzeitig, drücken im selben Moment ab und haben auch noch den gleichen Ausschnitt gewählt.
  • Wir belichten die Fotos beide optimal, der Weißabgleich steht auf AUTO.
  • Ich bearbeite mein Foto mal nicht nach. Du schon: In etwa einer Minute (weil dies ein schwieriges Motiv ist, hast du länger bearbeitet) hast du alles aus dem Foto herausgeholt, was drin steckt. Hier das Ergebnis:
Siehst du den Unterschied? Müssen wir noch darüber diskutieren, ob Bildoptimierung sein muss oder nicht?!

Was ist geschehen? Du hast du Helligkeit erhöht, den Kontrast ebenfalls, die Tiefen wurden deutlich aufgehellt. Dann hast du das Foto kühler gemacht, den Partialkontrast gesteigert und die Sättigung erhöht. Zum Abschluss wurde der Himmel und die Ränder abgedunkelt, damit der Blick des Betrachters länger in der Bildmitte verweilt, anstatt durch die hellen Bereiche oben schnell aus dem Bild gezogen zu werden.

Das ist nur eines von vielen Beispielen, die ich dir zeigen könnte! 🙂

 

Du willst Bildoptimierung!

Wir halten fest: Du erreichst mehr Bildqualität, indem du deine Fotos nachbearbeitest. Viel mehr, als durch den Kauf einer “besseren” Kamera.

Klar, es ist ein holdes und hehres Ziel, möglichst gut belichtete Fotos zu machen. Das versuche ich auch – immer. Aber wenn du es dann dabei belässt, verzichtest du auf 80% mehr Qualität, die durchaus in deinen Fotos steckt – wenn du bereit bist, nur ein paar Sekunden in die Bildoptimierung zu investieren.

Du siehst also, ohne Bildoptimierung geht es nicht. Daher ist die Bildoptimierung Schritt zwei auf deinem Weg zu möglichst guten Fotos.

Onlinekurs Lightroom komplett

Natürlich habe ich da etwas für dich im Angebot: meinen Lightroom-Onlinekurs zum Selbstlernen. Der ist so umfangreich, dass wirklich jede Frage beantwortet wird. Aber gleichzeitig so gut strukturiert, dass du dich vom Leichten zum Schweren vorarbeitest – wenn du die fortgeschrittenen Techniken brauchst.

Weil ich alles komplett aufgezeichnet habe, kannst du dann lernen, wenn du Zeit hast und fit im Kopf bist. Diesen Lightroom-Kurs halte ich aktuell, neue Funktionen werden also laufend eingearbeitet. Du kannst Fragen stellen und erhältst verständliche Antworten. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass er dir gefallen wird – und gebe eine 3-monatige Geld-zurück-Garantie!

Infos zum Lightroom-Kurs

 

Schritt 3: Manuell Fotografieren

Den Modus M brauchen erfahrene Fotografen immer mal wieder.

Eigentlich hast du mit den ersten beiden Schritten alles getan, was du für fantastische Fotos brauchst:

  • Du beherrschst alle technischen und viele gestalterische Optionen der Fotografie.
  • Mit Hilfe der Bildoptimierung holst du das Beste aus deinen Fotos heraus.

Nur in einigen speziellen Fällen musst du manuell Fotografieren können. Das betrifft das händische Einstellen von Weißabgleich, Belichtungszeit und Blende in Kombination mit dem ISO-Wert. Vor allem im Fotostudio, zur Erreichung konstanter Ergebnisse und zur Steigerung der Effizienz ist manuelles Arbeiten sinnvoll.

Doch für den Einstieg in die Fotografie ist das alles nicht wichtig! Daher kommt das manuelle Fotografieren erst in Schritt 3.

Übrigens: Ob ein Foto manuell richtig oder automatisch richtig belichteten wurde, kannst du einem Foto nicht ansehen – ich auch nicht!

Ich finde den immer wieder von “erfahrenen Fotografen” geäußerten Rat “Nur wenn du manuell fotografierst, fotografierst du richtig!” sehr demotivierend. Allzu viele verlieren dadurch den Spaß an der Fotografie, weil der komplexe Zusammenhang zwischen Blende, Belichtungszeit und ISO ohne Grundlagen einfach noch nicht logisch ist.

Wenn es dich also beruhigt: Nicht jeder Fotograf muss unbedingt manuell fotografieren können.

Ich verrate dir was: Selbst ich als Profi arbeite nur in etwa 20 % aller Fälle mit dem Modus M – in allen anderen Fällen verlasse ich mich auf die Zeitautomatik. Und habe so Zeit, um mich auf mein Motiv zu konzentrieren und das beste daraus zu machen.

Doch irgendwann kommst du vielleicht an den Punkt, wo du auch mit einer Automatik an deine Grenzen stößt. Dann erst wird es Zeit, manuell fotografieren zu lernen.

Konstante Belichtung und Farben sind oft nur manuell zu erreichen. Das spart viel Arbeit in der Bildoptimierung.

Du willst unbedingt manuell fotografieren lernen, wenn du

  • Profi, Semiprofi oder sehr fortgeschrittener Amateur bist
  • im Fotostudio mit einer Blitzanlage beleuchtest
  • in schwierigen Lichtsituationen fotografierst (u. a. Nachtfotografie, Fotografieren mit Graufilter, generell bei Langzeitbelichtungen, Mischlicht usw.) oder
  • du dir die Bildoptimierung bzw. -bearbeitung von Studiofotos und anderen Serien vom gleichen Motiv vereinfachen und beschleunigen willst.

NEU!!!  Onlinekurs Manuell Fotografieren   STARTET ANFANG JUNI!!!

Wenn du manuell fotografieren lernen möchtest, ist es vor allem wichtig zu erkennen, wann es sinnvoll ist. Damit du nicht unnötig lange an der Kamera “rumspielst”, anstatt dich um dein Motiv zu kümmern – denn nur DAS macht dein Foto richtig gut. Allein durch manuelles Fotografieren werden deine Fotos nicht besser.

Außerdem willst du einige verschiedene Wege kennen, die in unterschiedlichen Situationen schnell und sicher zu den manuellen Einstellungen führen. Darüber hinaus musst du wissen, wann du besonders bei den Belichtungszeiten aufpassen musst, um unscharfe Fotos zu vermeiden.

Stell dir vor, wie es wäre, wenn …

  • du deine Kamera manuell beherrschst und nicht mehr über die Einstellungen raten musst,
  • Begriffe wie Blende, Belichtungszeit und ISO dir in Fleisch und Blut übergehen und dir keine Beinchen mehr stellen,
  • es dir ganz leicht fällt, jedes noch so schwierige Motiv zu fotografieren – nicht zufällig, sondern immer wieder reproduzierbar,
  • es normal ist, dass du schnell alle manuellen Einstellungen findest, weil du einem einfachen und übersichtlichen Standardablauf folgen kannst,
  • du jede Woche einen Profi fragen kannst, fundierte und praxiserprobte Antworten sowie qualifiziertes Feedback zu deinen Fotos erhältst.

All das kannst du nach diesem Onlinekurs Manuell Fotografieren! Wenn nicht, bekommst du dein Geld zurück!

Infos zum Onlinekurs Manuell Fotografieren

 

Und? Wo stehst DU? Hast du diese drei Schritte schon getan? Falls nicht, kann ich dir meine Onlinekurse nur empfehlen. Du bekommst Antworten auf alle deine Fragen und kannst durch die Aufzeichnungen so offektiv und effizient lernen, wie in keinem Kurs vor Ort.

Oder bist du schon bereit für die Beletage? Dann lies meinen Artikel, der morgen erscheint – und hinterlasse mir heute deinen Kommentar mit Fragen und Statements.

 

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