Nachtfotografie Trondheim

Nachtfotografie Trondheim – wie du nicht nur in Trondheim nachts fotografierst, erfährst du in diesem Videotutorial.

Nachdem ich 5 Wochen an meinem Buch über Nachtfotografie gesessen hatte, war mir nach Fotografie, Abenteuer und etwas Bewegung.

Also habe ich mich in mein Auto gesetzt und bin die knapp 2000 km nach Trondheim gebrettert. Ich hielt es für ’ne tolle Idee, auf dem Weg nach Norwegen zwischendurch noch ’nen Blick auf Dänemark und Schweden zu werfen. Außerdem wollte ich mal über die Öresund-Brücke fahren, stellte ich mir ganz toll vor. Leider lag sie im Nebel, als ich drüberfuhr. 🙁

Als ich in Trondheim ankam, brachte mich mein Rücken um. Nicht dass du mich falsch verstehst: Ich beklage mich nicht. Aber gelegentliches Jammern muss erlaubt sein! 😉

Erinnerung an mich selbst: Nach Trondheim das nächste Mal mit dem Flieger! 🙂

Nach über 25 Stunden Autofahrt habe ich dir dann dieses Video aufgenommen, in dem du siehst, wie ich nachts in Trondheim und Umgebung fotografiere. Die Ergebnisse stelle ich dir später am Rechner vor.

Wieder zuhause habe ich in Lightroom die Fotos in wenigen Sekunden kurz optimiert: Helligkeit, Farbigkeit und Kontrast wurden so eingestellt, wie es meinem Eindruck beim Fotografieren entsprach.

Nachtfotografie Trondheim: S0 geht’s

Willst du nachts in einer Stadt wie Trondheim fotografieren, geht das ganz einfach:

  1. Befestige deine Kamera auf einem Stativ.
  2. Wählen den perfekten Standpunkt aus, von dem aus dein Motiv möglichst optimal aussieht. Beachte dabei meine Tipps zur Bildkomposition.
  3. Stell die Blende 8 ein, die in den meisten Fällen für genügend Schärfentiefe sorgt. Die Belichtungszeit stellt dir die Automatik deiner Kamera dazu ein. Solltest du manuell belichten wollen, stelle auf den Modus M und wähle für einen ersten Test eine Belichtungszeit von 4 Sekunden.
  4. Wähle mit deinem Zoom nun den Ausschnitt, der dir all das aufs Foto bringt, was du dir wünschst.
  5. Stelle mit dem Autofokus auf eine Lichtquelle scharf und schalte danach den Autofokus ab. Ist im Video nochmal erklärt.
  6. Bildkontrolle: Mach nun dein erstes Foto und kontrolliere das Ergebnis. Kontrolliere, ob das Bild zu hell oder zu dunkel geworden ist. Falls das Foto zu hell ist, stelle die manuelle Belichtungskorrektur auf – (Minus) bzw. im manuellen Modus eine kürzere Belichtungszeit ein. Ist das Foto hingegen zu dunkel, verlängere die Belichtungszeit oder stelle in der manuellen Belichtungskorrektur auf + (Plus).
  7. Wiederhole den vorigen Schritt so lange, bis du mit dem Ergebnis zufrieden sind. Nimm das Histogramm deiner Kamera zur Hilfe, um die Belichtung perfekt zu platzieren.

Welche Einstellungen du sonst noch an deiner Kamera wählen willst, erfährst du im Artikel Nachtfotografie Einstellungen.

Wenn du es richtig wissen willst, kauf dir doch mein Buch über Nachtfotografie.

Du erhältst es im Buchhandel oder bei Amazon.

Darin erkläre ich nicht nur, wie du nachts in Städten fotografierst, sondern auch wie du Lichtspuren einfängst und Blitze, Polarlichter, Sterne und Feuerwerk erfolgreich fotografierst.

 

Nachtfotografie Trondheim: Ergebnisse

Hier kommen die bearbeiteten Fotos noch mal zum Ansehen.

Trondheim bei Nacht: Nicht viel Skyline, aber trotzdem ganz schick, oder?!

Natriumdampflampen sorgen für dieses orange-farbene Licht, das nach oben abstrahlt und diesen Lichterschein ergibt.

Dunkel war’s, der Mond schien helle: Von links oben scheint der Mond in’s Bild und erhellt die Landschaft.

Schiffe ergeben klasse Lichtspuren auf dem Wasser.

Punktförmige Sterne gibt es nur mit genügend kurzen Belichtungszeiten.

Tatsächlich nachts fotografiert. Allein die Belichtungszeit sorgt dafür, wie hell ein Foto wird.

Da ist Norden! Wenn die Polarlicht-Aktivität größer gewesen wäre, könntest du in diesem Foto Polarlichter bewundern. Doch das war ein Satz miz X!

Das warme Licht von natriumdampflampen sieht klasse aus – wenn es genügend Blau als visuelles „Gegengewicht“ gibt.

Der Lichterschein größerer Städt kann Nachtfotos verderben – aber auch sehr schick aussehen. Es kommt halt darauf an, was du fotografierst.

Wie gefällt dir das, mir beim Fotografieren über die Schulter zu sehen? Das hier war mal ein erster Versuch. Möchtest du mehr davon sehen? Dann hinterlasse jetzt einen Kommentar.

26 Comments

  1. Markus Honekamp 18. März 2017
  2. Jürgen Kaiser 18. März 2017
    • Karsten 18. März 2017
  3. Carsten Möller 18. März 2017
    • Karsten 18. März 2017
      • Brigitte Hermes 18. März 2017
  4. Irene 18. März 2017
    • Karsten 19. März 2017
  5. Thomas Wilde (TOM) 19. März 2017
    • Karsten 19. März 2017
  6. Brigitte 19. März 2017
    • Karsten 19. März 2017
  7. Kerstin 20. März 2017
    • Karsten 20. März 2017
  8. Christian 20. März 2017
  9. Marion 21. März 2017
    • Karsten 21. März 2017
  10. Bernd Klimm 21. März 2017
  11. gisbert paeper 28. März 2017
  12. Gundela Lennartz 27. April 2017
    • Karsten 27. April 2017

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