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Bildstabilisator – auf dem Stativ wirklich ausschalten?

Du musst deinen Bildstabilisator ausschalten, wenn die Kamera auf einem Stativ steht!

So vermittle ich es in meinen Fotokursen, so kannst du es an jeder Straßenecke im WWW nachlesen.

Doch ist das wirklich so?

Geht dann wirklich die Welt unter? Neee, sicherlich nicht, aber machst du dann wirklich nur noch unscharfe Fotos, weil der kleine Racker meint, eine Erschütterung der Macht Kamera zu spüren, um dann dieses vermeintliche Wackeln auszugleichen? Und das, obwohl die Kamera auf einem Stativ steht und gar nichts wackeln kann??

Ich wollte es genau wissen. Habe recherchiert in den Weiten des Netzes, aber Beweise habe ich nicht so richtig dafür gefunden. Also nichts, was mich so richtig überzeugt hätte.

Also dachte ich, ich mache es wie immer: Am besten testen! Hab ich! 🙂

Wie kam ich selbst drauf, diese Empfehlung auszusprechen? Vor etwa 7 oder 8 Jahren stand ich mit einer Teilnehmerin eines Fotokurses an einem kleinen, künstlich angelegten Wasserfall im Maxipark. Und sie hat ausschließlich unscharfe Fotos davon gemacht. Das war mir vorher nie untergekommen!

Also haben wir geforscht und ausprobiert. Der Bildstabilisator wurde schnell als der Schuldige ermittelt.

Seitdem hatte mein Tipp, den Bildstabilisator auf dem Stativ abzuschalten, in den Folgejahren bei vielen anderen Teilnehmern für Erleuchtung gesorgt. Viele hatten sich gewundert, dass wichtige Fotos nichts geworden waren, obwohl sie vermeintlich alles richtig gemacht hatten.

Ich hatte also keinen Grund, diese Empfehlung nicht mehr auszusprechen. 

 

So habe ich den Bildstabilisator getestet

Doch bevor ich dir das Ergebnis präsentiere, hier mein Versuchsaufbau. Damit dir klar ist, dass ich es professionell angegangen bin:

  • Die Kamera, eine Nikon D800 kam auf das Stativ. Ein altes, aber sehr stabiles Holzstativ von Berlebach, das berühmt für seine Stabilität und seine kurze Nachschwingzeit ist. Die Kamera hat 36 MP und ist dafür bekannt, jede noch so kleine Verwacklung in unscharfe Bilder zu verwandeln. Daher empfiehlt Nikon nicht die Kehrwertregel anzuwenden, sondern nur 1/4 der Kehrwertregel zu nutzen!!! Wenn ein Verwackeln sichtbar werden sollte, dann mit dieser Kamera!
  • Ein Zoomobjektiv Nikon 4/24-120, natürlich mit Streulichtblende.
  • Der B+W Graufilter 806 ND 1,8 64x 67 mm MRC nano, nach meiner Meinung der beste Graufilter, der für Geld zu haben ist.

Natürlich habe ich

  • darauf geachtet, während der Belichtung nicht an das Stativ zu stoßen,
  • das Stativ so niedrig wie möglich aufgestellt und fest in den Untergrund gedrückt, um versehentliches Wackeln zu verhindern,
  • bei allen Aufnahmen ISO 100 für beste Bildqualität eingestellt,
  • den Okularverschluss immer zugeklappt,
    Der Bildstabilisator an meinem Objektiv hat zwei Einstellungsmöglichkeiten.
  • die Spiegel-Vorauslösung von 3 Sekunden genutz, dass die Kamera nach dem Auslösen zur Ruhe kommen kann,
  • Blende 16 verwendet, da diese noch keine Beugungsunschärfen produziert.

Dann habe ich von jedem Motiv 6 Fotos gemacht:

  • OHNE Graufilter, daher Belichtungszeiten zwischen 1/6 und 1/2 Sekunde
    1. ohne Bildstabilisator
    2. Bildstabilisator im Modus NORMAL
    3. mit Bildstabilisator im Modus ACTIVE – der Modus für Sport- und Actionaufnahmen
  • MIT Graufilter, Belichtungszeiten zwischen 10 und 30 Sekunden
    1. ohne Bildstabilisator
    2. mit Bildstabilisator auf NORMAL
    3. mit Bildstabilisator auf ACTIVE

Bis auf Motive 1 und 2, da habe ich nur die Fotos mit Graufilter gemacht. Ich verrate später, warum.

In Lightroom habe ich

  • die RAW-Formate in Helligkeit, Kontrast und Farbigkeit nur ganz moderat optimiert und
  • die Fotos nur gerade so scharfgezeichnet, dass es in der 1:1-Ansicht natürlich scharf aussieht.

Also sieh mir nach, wenn diese Fotos nun keinen Preis für Fotografie-Revolution gewinnen (vielen Dank an Steffen Böttcher für diesen passenden Ausdruck).

Und wo teste ich das am besten? Am Ursprung.

Ich dachte in meinem jugendlichen Leichtsinn, dass der Bildstabilisator doch sicherlich dann am meisten verwackelt, wenn ich ihm ein Motiv vorsetze, das sich permanent bewegt. So hat er das Gefühl, die Kamera ist in Bewegung und macht seine Arbeit – und sorgt für eine gehörige Verwacklung!

Wo findet sich sowas? Da fiel mir der Wasserfall wieder ein!! Drumherum Steine, die auf jeden Fall nicht verwackelt sein sollten, weil sie sich ja nicht bewegen. Also los!

 

Die Ergebnisse

Hier findest du das erste Motiv in der Übersicht.

Für dieses und alle folgenden Fotos gilt: Ganz links ist das Foto ohne Bildstabilisator, mittig das mit dem Bildstabilisator im Modus NORMAL und rechts im Modus ACTIVE.

Du kannst die Bilder auf dieser Seite anklicken, dann werden Sie dir in voller Größe angezeigt. Das willst du tun!

Und? Siehst du einen Unterschied?

Ich auch nicht!

Das ist völlig normal. Wenn du so hoch aufgelöste Fotos stark verkleinert ansiehst, dann sehen sie immer sehr viel schärfer aus, als sie es in Wirklichkeit sind.

Daher sehen Fotos im Internet fast immer super aus. Die Spreu trennt sich erst vom Weizen, wenn ein Foto auch als Abzug in ca 30 x 40 cm oder größer noch knackscharf aussieht. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Ich muss dir also Ausschnitte zeigen, damit du die wirklichen Auswirkungen sehen kannst.

 

Das erste Motiv

Motiv Nummer 1: Blende 16, 30 sec, 48 mm, ISO 100

Wie immer kontrolliere ich gerade fotografierte Fotos immer mit meiner Bildkontrolle. Das stellt sicher, dass alles so gelaufen ist, wie ich es mir vorstelle. Sollte es mal nicht der Fall sein, kann ich direkt neu fotografieren.

Und was müssen meine Augen sehen?? Ich sehe keinen Unterschied zwischen den Fotos!!! Die Steine sollten doch bei den Fotos mit Bildstabilisator leicht unscharf werden, so hatte ich es doch im Gedächtnis abgespeichert.

UFF!!!

Was nun? Sollte es wirklich keinen Unterschied macht, ob der Bildstabilisator ein- oder ausgeschaltet ist??

Was konnte ich ändern, um das Verwackeln zu provozieren? Ok, gehen wir es systematisch an: Ich ändere erst mal die Brennweite, um zu sehen, ob es daran liegt.

 

Motiv 2

Motiv Nummer 2: Blende 16, 30 sec, 28 mm, ISO 100. Also diesmal mit einem Weitwinkel!

In der Bildkontrolle sehe ich auch hier keinen Unterschied, eine Verwacklung? Fehlanzeige.

Naja, das Weitwinkel ist ohnehin nicht allzu verwacklungs-gefährdet.

Also mal mit dem Tele testen.

 

Motiv 3

Motiv Nummer 3: MIT Graufilter, Blende 16, 15 sec, 120 mm, ISO 100. Also diesmal mit einem Teleobjektiv!

Ich zweifelte so langsam an meinem Verstand. Auch mit dem Tele keine Verwacklung.

Ich dachte, wenn ich einen kleineren Ausschnitt mit dem Tele größer ins Bild bekomme – da muss doch was passieren!!

Doch nix da!

Vielleicht lag es am Graufilter: Wenn die Belichtungszeit so extrem lang wird, könnte das doch Auswirkungen auf die Arbeit des Bildstabilisators haben.

Also teste ich ab jetzt mit und ohne Graufilter.

Motiv Nummer 3: OHNE Graufilter, Blende 16, 1/4 sec, 120 mm, ISO 100. Also wieder mit einem Teleobjektiv!

Siehst du einen Unterschied? Ich nicht!

Auch diese Veränderung hat keine Auswirkung.

 

Motiv 4

Konnte es daran liegen, dass der Anteil des bewegten Wassers zu groß im Foto war? Mein ursprünglicher Gedanke war, dass die Bewegung große Flächenanteile des Fotos einnehmen sollte, um die Verwacklung zu provozieren. Also versuchte ich es mit dem Gegenteil: Einfach mehr Drumherum mit ins Foto nehmen.

Gedacht, getan! 🙂

Motiv Nummer 4: MIT Graufilter, Blende 16, 20 sec, 28 mm, ISO 100.

Die Bildkontrolle brachte es an das Fotografenauge: Keine Veränderung! Mann!

Das alles noch mal ohne Graufilter, doch wieder keine Änderung. 🙁

Sieh selbst:

Motiv Nummer 4: OHNE Graufilter, Blende 16, 1/3 sec, 28 mm, ISO 100.

Konnte mein Bildstabilisator kaputt sein? Vielleicht teste ich mir hier den Wolf und der Drecksack ist einfach irgendwann mal ausgezogen, ohne Tschüss zu sagen …

Also die Kamera vom Stativ genommen und mit 1/4 Sekunden schnell zwei Testfotos aus der Hand gemacht: Das Foto ohne Bildstabilisator ist unscharf verwackelt, das mit perfekt scharf.

Und das mit der D800, die als Zicke bekannt ist und wegen der extremen hohen Auflösung von 36 MP mal gerne unscharfe Fotos mit Mikroverwacklungen produziert.

Der Bildstabilisator tut es also! Na super, was nun?

 

Motive 5, 6 und 7

Ich will dich nicht langweilen, deshalb mache ich es kurz. So wie oben beschrieben habe ich drei weitere Motive fotografiert.

Ich habe mich einfach mal um die eigene Achse gedreht und Motive ohne Bewegung gesucht.

Was passiert, wenn nur extrem wenig Bewegung im Bild ist, wie hier ein paar sich minimal bewegende Blätter in fast nicht vorhandenem Wind. NICHTS!!

 

Ok, dann noch weniger Bewegung! Nur Steine, da bewegt sich nichts. Du ahnst es sicher schon – keine Verwacklung zu sehen!

 

Ein letzter verzweifelter Versuch: ausschließlich Bewegung im Bild. Und wieder konnte ich keine Verwacklung provozieren!

 

Bildstabilisator: Fazit

Ich habe alles zusammengenommen, was ich in 33 Jahren Fotografiepraxis und 13 Semestern Fotografiestudium gelernt hatte. Aber ein Verwackeln durch einen Bildstabilisator an einer Kamera, die auf einem Stativ steht, konnte ich nicht absichtlich provozieren.

Hatte ich meinen Teilnehmern bisher Quatsch beigebracht? Was ist mit all den Quellen im Internet, die das gleiche behaupten? Ich weiß ja, dass da gerne einer vom anderen abschreibt – deshalb wollte ich es ja genau wissen!

Dabei ist die D800 auch nicht mal das neueste Modell. Sie ist schon seit 5 Jahren in meinem Besitz. Kann der Bildstabilisator dieses Objektivs erkennen, ob ich Bewegung mit langen Belichtungszeiten verwischt wiedergeben will? Eigentlich ist das nicht möglich: Erkennt der Stabi eine Bewegung, müsste er eigentlich tätig werden.

Auch wenn ich mich nach meiner Meinung für die beste Kameramarke der Welt entschieden habe: Ich kann nicht wirklich glauben, dass ausgerechnet dieser Hersteller das hinbekommt.

Du siehst mich ratlos! Ich wollte dir beweisen, dass du unbedingt den Stabi ausschalten musst, sobald die Kamera auf einem Stativ steht. Wollte es dir zeigen, es beweisen.

Und dann das! :-/

Jetzt brauch ich mal deine Hilfe!

Wie sind deine Erfahrungen? Hast du schon mal Stress mit dem Bildstabilisator gehabt? Wie ist es mit deiner Kamera-/Objektiv-Kombination: Klappt alles – auch wenn der Bildstabilisator auf dem Stativ an ist? Hast du schon mal unscharfe Fotos gehabt, obwohl du der Meinung warst, alles richtig gemacht zu haben?

Dann melde dich und hinterlasse jetzt einen Kommentar! Ich bin für Hinweise und Tipps dankbar.

 

PS: Wird fortgesetzt – sowas nehme ich persönlich! DAS bekomme ich raus! 🙂

Mittlerweile habe ich weiter getestet und in einem weiteren Bildstabilisator-Test bewiesen, dass der Bildstabilisator immer auf dem Stativ ausgeschaltet werden muss.

 

68 Kommentare

  1. Sascha Mehringskötter

    Hallo Karsten,
    bei meinem Gespann aus Nikon D600 und Tamron SP 24-70 F/2.8 Di VC USD muss ich den Bildstabilisator (VC) bei Stativaufnahmen auf AUS stellen!
    Hab an Silvester eine Belichtung über 4,0s bei 36mm f/8.0 gemacht mit Blitz beim zweiten Verschlussvorhang. Ziel war es, das Ruhrgebietsfeuerwerk länger zu belichten und meinen Schatz und mich im Vordergrund schön ausgeleuchtet abzubilden. Hat augenscheinlich auch ganz gut geklappt soweit ich das auf dem Vorschaubild sehen konnte.
    Zu Hause dann die Ernüchterung. Mein Schatz und ich scharf, Hintergrund horizontal verwackelt (Lichter von Gebäuden sind horizontal in die Länge gezogen). Dann fiel mir noch ein “mystischer” schmaler schwarzer Schatten auf, der rechts und links in die lang belichteten hellen Bereiche strahlt. Auch diesem schreibe ich dem tanzenden Bildstabilisator zu.
    In Zukunft werde ich auf jeden Fall daran denken den Bildstabilisator auszuschalten.

    • Hallo Sascha,
      danke für den Bericht. Mir war schon klar, dass es nicht an der Kameramarke liegen konnte…
      Dann hast du ja schonmal Klarheit für dich.
      Wir forschen weiter!! 🙂

      • Sascha hat mir nebenher Fotos per Email gesandt, die ich dir nicht vorenthalten will:

        Oben siehst du das beschriebene Foto. Ja, der Bildstabi hat für die verwackelten Lichter gesorgt. Du fragst dich, warum die Gesichter dann scharf sind? Weil sie ausschließlich vom Blitz belichtet wurden und von dem verwackelbaren Licht im Hintergund praktisch gar nichts abbekamen.

        Darunter zwei Foto, zu denen Sascha mir die Daten gesandt hat. Er schreibt: “Zum Vergleich habe ich noch weitere Bilder mit einem Tamron SP AF 70-300 F/4-5.6 Di VC USD gemacht. Die Bilder sind alle mit Stativ und Kabelfernauslöser gemacht, 300mm f/8.0 und 20s.”
        Ja, ich finde, da sieht man ganz deutlich, dass der Bildstabilisator aus muss.

        Und nun noch die Auflösung des mystischen schwarzen Schattens um Sascha und seinem Schätzeken herum. Auf den ersten Blick sieht es ja aus, als würden die zwei vor einer Wandtapete stehen.
        Der geneigte Beobachter kann dem Scrennshot von Lightroom entnehmen, dass das Foto um 0:08 Uhr aufgenommen wurde. Das bedeutet, dass die Luft mittlerweile vom Feuerwerk sehr rauchgeschwängert war. Der Blitz hat gegen diese Rauchwand geblitzt und sie dabei etwas aufgehellt. Der Beweis: Der Himmel oben ist gar nicht schwarz, wie er es bei einer nicht-rauchigen Nacht geworden wäre.
        Der Blitz war leicht rechts des Objektivs angebracht (ich vermute, Sascha hat im Hochformat fotografiert). So hat sich links des Arms ein Schatten gebildet, wo der Blitz nicht hingelangte – und so auch nicht den Rauch dort erhellen konnte. So einfach ist das! 🙂

        Bitte klick hier, damit du das Foto in Originalgröße sehen kannst. Links oben kannst du dann das Bild auf Vollbild schalten!

        Foto: Sascha Mehringskötter
        Bildstabilisator Ergbnisse von Sascha Mehringskötter

  2. Reiner Oswald

    Hallo Karsten,
    Meine Digitalkamera waren bisher eine kleine kompakte Casio – ohne Stabi. Wir hatten beide keine Ahnung, dass es so was Tolles wie einen Bildstabilisator überhaupt gab. Genauso wenig gab es für meine Casio und für mich so was wie ISO und andere unwichtige Einstellungen. Die Bilder waren super. Unscharfe Bilder wurden gelöscht. Gute mit ACDSee mit einem Klick aufgepeppt.
    Dann wollte ich mehr, eine „richtige“ Digitalkamera musste her. Weil ich es liebte, alles mit einem Knopf einzustellen und weil ich immer alles eingestellte ablesen wollte, wurde es eine Kamera mit Schulterdisplay, eine Nikon D90.
    Ich hatte mittlerweile mitbekommen, dass ein Bildstabilisator sehr nützlich sei, drum war meine erste Linse ein 16-85mm. Die Schalter am Objektiv würden eingestellt und nicht mehr verändert: M/A – M immer auf M/A
    VR ON /VR OFF: immer auf ON
    Der Schalter Normal/Active war und ist mir immer noch ein Rätsel, der steht immer noch auf Normal.
    Als ich mein erstes Stativ kaufte, hatte ich irgendwo gelesen, bei Canon Kameras soll man im Stativbetrieb den Stabi ausschalten. Kam für mich nicht in Frage. Ich hatte noch nicht genug Fachliteratur gelesen.
    Meine Bilder wurden mittlerweile mit Lightroom entwickelt. Unscharfe Bilder ganz leicht mit Lightroom markiert und alle (waren und sind immer nur wenige) auf einmal gelöscht.
    Lightroom wurde zu meinem Freund. Nikon blieb mein Freund. Nach über zehn Jahren mit Nikon habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, wann ich den Stabi ausschalten muss. Er blieb einfach an. Tag und Nacht, also auch bei Stativaufnahmen. Auch bei Langzeitaufnahmen.
    So habe ich auch nie verwackelte Bilder wegen eines abgeschalteten Stabi bei gutem Licht und ohne Stativ.
    Mittlerweile begleiteten mich und meine D7200 mehrere Kilo Objektive. Einige Linsen ohne Stabi. Mit denen mache ich scharfe Bilder, weil ich mich an die die Verwacklungsregel aus Analogzeiten halte, je länger die Brennweite, desto kürzer die Belichtungszeit.
    Testreihen habe ich bisher keine gemacht. Stattdessen suche ich lieber schöne Motive.
    Dennoch begeistert mich ein guter Stabi immer noch. Zum Beispiel in einer guten Linse wie dem 70-200 f4.
    Liebe Grüße
    Reiner

    • Hey Reiner,
      danke für deine Erfahrungen. Also bei dir auch keine Probleme, oder vielleicht ist es dir nur nicht aufgefallen, weil du immer sofort alle unscharfen Fotos gelöscht hat… ??!
      Mit dem Beachten der Kehrwertregel bist du natürlich immer auf der sicheren Seite!! Und natürlich hast du recht, im Zweifel lieber schöne Fotos machen.
      Aber ich wollte euch doch überzeugen, den auszuschalten, damit eure Fotos besser werden – naj, bis auf deine! 🙂

    • Na, du kannst ja schon was! 🙂
      Du hast oft sehr gute Perspektiven!!! 🙂

  3. Gundela Lennartz

    Hallo Karsten,
    vor circa 5 Wochen habe ich ein Feuerwerk mit zwei Kameras photographiert.
    Zwei weil die Umgebung so besonders war.
    Beide auf jeweils ein Stativ. Bei der einfacheren Kamera den Timer auf 5 Sekunden eingestellt und die Blende ziemlich geöffnet (5,6),Bildstabilisator ausgestellt. Die Kamera war auch auf dem nicht so stabilem Stativ. In der Nacht war es ziemlich windig. Also für scharfe Photos nicht die besten Voraussetzungen.
    Bei der zweiten Kamera zunächst Blende 11 eingestellt, besseres Stativ, Bildstabilisator aber vergessen auszustellen . Bei beiden habe ich, fand ich zumindest, mir gleich viel Mühe mit dem Fokussieren gegeben. Mittlerweile habe ich schon so viele Feuerwerke photographiert dass das Scharfstellen dabei eigentlich kein Problem ist. Nun rate mal welche Photos “schärfer” geworden sind.
    Zudem hatte ich mit der zweiten Kamera erst eine Woche vorher ein Feuerwerk photographiert und war sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Also ich war mir sehr sicher dass das nun schlechtere Ergebnis am nicht ausgestellten Bildstabilisator lag.
    Auf jedem Fall werde ich das zeitnah nochmal ausprobieren,
    Gruß Gundela

    • Ja, mach das Gundela. Offensichtlich ist es ja mal so, mal so. :-/
      Wenn du einen Test machst und darauf achtest, weißt du einfach, was zu tun ist. Du erfährst also was über die Grenzen deiner Kamera – und kannst dich dann im Rahmen dieser Grenzen optimal bewegen! 🙂
      Berichte bitte und schreib beim nächsten Mal unbedingt dazu, welche Kameras das waren. Dann können auch andere von deinen Erkenntnissen profitieren.

  4. Hm. Also bisher habe ich das Stativ am häufigsten für Makros genommen und ich kann mich dran erinnern, dass ich einmal fast verzweifelt bin, weil die Fotos von einem unbewegten Blumenmakro nichts geworden sind. Bis ich nach ein paar langen Minuten auch mal dran gedacht habe den Stabi auszumachen. Danach war alles wunderbar.

    • Danke Silke, dann hast du den kleinen Racker ja beim Schummeln erwischt. Gut so!
      Du hast ne Canon, richtig? Und welches Objektiv war das?

      • Genau, eine Canon EOS 70 D mit dem Tamron SP90mm F/2.8 Di Macro 1:1 VC USD. Steht übrigens in der Anleitung, dass der Stabi bei Verwendung eines Stativs fehlerhaft sein kann, ebenso bei Langzeitbelichtungen (das war mir neu 😀 ) In den Anleitungen von den Sigmas steht übrigens ganz klar drin, dass er bei Verwendung mit einem Stativ ausgeschaltet sein soll.

        LG Silke

  5. Guten Morgen Karsten,

    ich fotografiere mit der Nikon D7100 und Nikkorobjektiven von 10 bis 500 mm.
    Ich fotografiere viel Motorsport, Landschaften und Tiere.
    Sehr oft habe ich die Kameras dabei auf meinen Stativen montiert und schalte den Bildstabilisator aus, weil der Karsten das gesagt hat.
    Aber viel öfter vergesse ich das, bin halt auch schon über 30.
    Einen Nachteil habe ich bisher aber auch noch nicht feststellen können.

    Gruß

    Bernd

    • Haha, Bernd, klasse … weil der Karsten das sagt! 😉
      Ok, wir notieren: Nikon-Kamera, Nikon-Optiken .. keine Probleme. Mal sehen, wie es weiter geht.

  6. Thomas Wilde (TOM)

    Hallo Karsten,
    eigentlich fotografiere ich ja nur aber einmal habe ich bei einem Test von meinem damals neuen/gebrauchten 150-600 Tele aus versehen an der Kamera den Videomodus angehabt und das Zoom war voll ausgefahren und auf einen Punkt im Garten ausgerichtet.
    Das ganze war natürlich auf einem Stativ befestigt aber ich hatte vergessen den Stabilisator auszuschalten. Beim Betrachten des kurzen Videos konntest du sehen das sich das Bild leicht hin und her bewegt. Da fand ich das bei dir gelernte bestätigt.
    Der Aufbau befand sich bei mir im Wohnzimmer und Bewegungen durch Wind oder Anstossen konnte man ausschliessen.Leichte Ausgleichsbewegungen die durch den Stabilisator ausgelöst werden machen sich an einem langen Tele natürlich viel stärker bemerkbar als auf einer kleinen Brennweite.

    möge das Licht mit dir sein 🙂
    LG Tom

    • Danke Tom,
      auch eine gute Idee. Den Aufbau könnte ich sogar nachstellen!
      Die einzige Schwachstelle, die ich bei dir finden könnte, wäre ein Holzboden-Aufbau im Wohnzimmer. Dann könnte ein Wackeln durch deine Bewegung im Raum ausgelöst worden sein. Hast du aber eine BEtondecke, ist das nicht drin.
      Ich teste das mal!
      Licht? Für dich auch – immer viel und schön! 🙂

      • Thomas Wilde (TOM)

        Habe eine Betondecke. Auf dem Video ist allerdings ein Kaninschen das ab und zu mal ganz leicht die Ohren oder Nase bewegt.
        Warscheinlich lösst das eine Ausgleichsbewegung des Stabilisators aus.
        Wie sol der Stabi auch zwischen meinem Datterich und leichten Bewegungen im Bild unterscheiden. Aber ob der Stabi auch pumpt wenn sich nix im Bild bewegt werde ich heute morgen mal ausprobieren fahre gleich zum Wildwald Vosswinkel mit dickem Tele für röhrenden Hirsch.

        LG Tom

        • Na super, dann kann es daran nicht liegen! Manchmal denkt man ja nicht an solche Kleinigkeiten! 🙂
          Ja, so dacht eich auch, aber dann hat sich doch nichts getan.
          Bin auf dein Ergebnis gespannt. Berichte mal! 🙂

          • Thomas Wilde (TOM)

            So, im Wald hab ichs vergessen zu testen aber jetzt zu Hause folgendes ausgetestet wieder mit D750 und 600er Tele.
            Mein Gartentor anvisiert (bewegt sich garantiert nicht).
            Mit Stabi sind auf dem Video leichte pump Bewegungen zu sehen.
            Ohne Stabi nicht.
            Werde also weiterhin den Stabi ausschalten wenn ich die Kamera auf dem Stativ habe oder wenn ich irgendwie Bewegung im Bild habe, was der Stabi dann vieleicht fehlinterpretiert.
            LG Tom

          • Mann, ich hatte mich so auf den röhrenden Hirschen gefreut.;-)
            Na egal, Hauptsache du hast das Thema für dich klar. 🙂

  7. Hallo Karsten, ich bin jetzt nicht der Vollprofi, aber ich dachte der Stabi gleicht Bewegung der Kamera + Objektiv aus, nicht die Bewegung vom Motiv … oder lieg ich da falsch ?

    • Hey Elli,
      generell hast du recht. Was aber, wenn die Kamera sich garatiert nicht bewegt? Bewegt sich dann auch der Bildstabilisator nicht?
      Meine Erfahrung zeigte: So bald er an ist, ist der immer etwas übereifrig, weil er meint, dass er vielleicht eine Bewegung bemerkt.
      Und wenn sich eben die Kamera nicht bewegt, aber etwas im Motiv, dann sollte das doch eine Reaktion von ihm auslösen, oder?

  8. Jörg

    Hallo Karsten, bei meiner Kombination aus Sony Alpha 68 und Objektiv Sony 18-135 mm hängt es von der Belichtungszeit ab, ob der Stabi am Stativ zu Verwacklungen führt oder nicht. Sony empfiehlt zwar, generell den Stabi in der Situation abzustellen. Aber bei kurzen Belichtungszeiten wäre es eigentlich nicht nötig. Aber das ist mir zu kompliziert. Daher stelle ich den Stabi immer aus, wenn das Statitiv zu Einsatz kommt. Bin halt einfach gestrickt 😊. LG Jörg

    • Gut, so kann man das auch angehen! 🙂
      Kann du sagen, bei welchen Zeiten das Problem auftritt?

  9. Bruno Becker

    Hallo Karsten,
    leider kann ich hierzu keine Aussage machen. So tief wie die meisten Deiner Kommentatoren bin ich noch nicht in die Fotografie eingetaucht um etwas dazu sagen zu können. Meistens befolge ich Deinen Rat “Stabi aus auf dem Stativ”, habe es aber auch schon einige Male außer Acht gelassen (hört sich besser an als vergessen). Im Übrigen halte ich es so wie Reiner Oswald, unscharfe Bilder werden gelöscht, scharfe, wenn nötig, aufgepeppt; dabei bin ich allerdings auch noch Anfänger. Hummel Hummel

    • Ok, Bruno, so geht es ja auch! 🙂

  10. Jörg

    Ich mach einen Test. Bin aber nicht zuhause. Daher dauert das noch ein wenig.

  11. Michael Mogus

    Hallo, ich kann Dir da nicht weiter helfen. Weil, ich glaube, der Bildstabilisator immer an war. Und habe einfach mit allen Variation probiert, bis mir das Bild gefallen hat. Michael

  12. Manuel

    Hallo Karsten,

    also was ich definitiv sagen kann, ist dass die Bewegung des Motivs vollkommen unerheblich für den Bildstabilisator ist. Dazu müsste er komplex mit dem Sensor der Kamera kommunizieren, das Bild auswerten und gegensteuern – das würde alles viel zu lange dauern, da zu dem Zeitpunkt das Bild ja bereits beim Sensor angekommen ist, auf das er reagieren würde. Da ist im Grunde nichts anderes verbaut, als der Bewegungssensor, der heute in fast jedem Smartphone verbaut ist. Der registriert die Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit und bewegt dann die Linse, um diese Bewegung auszugleichen.

    Die meisten neueren Objektive versuchen zwar zu erkennen, ob das Objektiv ruhig ist, also auf einem Stativ montiert ist und das gelingt auch manchmal mehr, manchmal weniger. Da es aber nur ein Versuch ist, empfehlen die Hersteller selbst den Stabi auf dem Stativ abzuschalten.

    Der Grund, dass es dann wackelt, ist relativ einfach: der Sensor zur Bewegungserkennung selbst ist natürlich nicht perfekt, d.h. er misst manchmal auch Bewegungen, wo keine sind oder die falsche Richtung.
    Sagen wir als Beispiel mal 5% Fehlmessungen. D.h. jedes 20. Bild wäre falsch stabilisiert, weil es nicht hätte stabilisiert werden müssen oder die Richtung des Ausgleichs war falsch. Ausschuss von einem aus 20 Bildern ist vertretbar. Auf dem Stativ mit langer Belichtungszeit und ggf. langer Brennweite (bei der man es wesentlich deutlicher sieht, wie du es in deinem zweiten Artikel schreibst) ist der Sensor dauerhaft am Messen und dann wird irgendwann der Punkt erreicht, wo eine dieser 5% Fehlmessungen erreicht wird, er gleicht aus und schon ist das Bild unscharf.

    Zusammengefasst: am Ende hängt es an der Qualität des jeweils im Objektiv verbauten Sensors und einem gewissen Maß an zeitlichem Zufall, ob das Bild trotz eingeschaltetem Stabi auf dem Stativ scharf ist oder verwackelt.

    Viele Grüße
    Manuel

    • Danke für die ausführlichen Infos.
      Am Ende bleibt wirklich nur aus Sicherheitsgründen abzuschalten! 🙂

  13. Carlos Santero

    Ein sehr informativer und sachlicher Bericht.
    Ich möchte mal kurz meine Erfahrung beisteuern.
    Ich fotografiere mit der Canon 1-DX und 600mm f4 und Benro GH2 Gimbal Head und Rollei T-63C Stativ immer mit Bildstabilisator und habe noch keine schlechte Erfahrung gemacht.
    Während ich hingegen bei Langzeitbelichtung (zum Beispiel am Meer) immer den Stabi ausschalte. Ich habe es aber noch nicht ausprobiert ob es mit Stabi da Probleme geben würde. Irgendwann manifestierte sich der Satz bei mir: “LTE = Stabi AUS”

    • Danke für deine Erfahrungen, Carlos! 🙂

  14. Hallo Karsten,

    auch ich hatte bis heute keine Probleme mit dem eingeschalteten Bildstabilisator in Verbindung mit einer Langzeitbelichtung. Vielmehr war das Gegenteil der Fall, als ich zum Beispiel zum Fotografieren der Triberger Wasserfälle auf dem stark frequentierten Gitter stand, welches sich durch das Laufen vieler Personen in ewiger minimaler Vibration befindet. Deswegen lasse ich grundsätzlich den Stabi eingeschaltet und hatte noch nicht ein unscharfes Foto

    • Super Beitrag, Randolf! Bei solchen Untergünden kann es tatsächlich von Vorteil sein, den Stabi auch auf dem Stativ eingeschaltet zu lassen! 🙂

  15. Reinhard Becker

    Hallo Karsten,
    Ich kann noch etwas aus der Canon Kiste dazugeben:

    Bei Canon ist nur das Objektiv für den Stabi-Vorgang verantwortlich, die neueren erkennen auch den Einsatz vom Stativ und schalten dann den Stabi ab. Seit wann das gilt kann ich nicht genau sagen, da dieses Feature erst mit L-Objektiven eingeführt wurde, die einfachen mussten da länger warten. Ob heute selbst die ganz billigen Kit-Linsen diese Abschaltung haben, weiss ich mangels dieser Linsen leider nicht.
    Canon hat dieses Feature aber immer in den Objektivhandbüchern beschrieben, wenn es denn eingebaut war. Nur lesen wir die ja normalerweise nicht…

    Lg
    Reinhard

    • Danke für den Hinweis, Reinhard! Mangels Canon-Linsen wusste ich das gar nicht… von Handbüchern reden wir mal gar nicht! 🙂

  16. Also, ich werde den Stabi nach wie vor eingeschaltet lassen; denn ich hatte noch nie ein verwackeltes Bild deswegen, weder bei normaler, noch bei Langzeitbelichtung. Deswegen nutze ich den Vorteil weiter, dass der Stabi auch mal eine Bewegung ausgleicht, wenn es mal nicht ganz so windstill ist oder der Untergrund vielleicht ein wenig vibriert. Wenn es wirklich maximal 5 % Fehlerquote gibt, so dass im Extremfall jedes zwanzigste Bild wegen des Stabis unscharf ist, nehme ich das in Kauf, weil ich sowieso von jedem Motiv zwei oder drei Fotos schieße. Aber, wie gesagt, bis jetzt hatte ich das Problem noch nicht

    • Danke für das Teilen deiner Erfahrungen, Randolf! 🙂

    • Manuel

      Nur der Vollständigkeit halber: die 5% aus meinem Beispiel habe ich nur für vereinfachte Rechnung aus der Luft gegriffen. Ich glaube, wenn der Hersteller des Bewegungssensors mit einer Fehlerquote von 5% auf einen Objektivhersteller zukäme, würde der lachend zusammenbrechen und sich einen anderen Lieferant suchen. Reeller ist eher sowas wie <0,5%.

      Davon abgesehen sind die Fehler aber abhängig von verschiedenen (teilweise äußeren) Faktoren und können sich deswegen in bestimmten Situationen häufen und in anderen dagegen völlig ausbleiben.

  17. Dirk Frohberg

    Hallo Karsten

    Danke für deinen tollen Blog mit vielen spannenden Themen. Ich stosse beim Googeln nach Themen, die mich interessieren immer wieder darauf.

    Ich gehöre zu der Spezies “Fotograf”, die sich zwei Bilder anschaut, von der ein Youtuber oder Blogger einen riiiiiesigen Unterschied ausmacht und beim besten Willen keinen Unterschied erkennen kann. Ich habe auch Probleme zu beurteilen, ob ein Objektiv an den Rändern scharf abbildet oder nicht. Ausserdem bin ich ein vergesslicher, zerstreuter Fotograf.

    Kurzum, bei Langzeitaufnahmen vergesse ich grundsätzlich den Stabi auszumachen bzw vergesse ihn dann danach wieder einzuschalten. Da ich mich immer gewundert habe, dass meine Bilder trotzdem ganz passabel rauskommen, habe ich folgenden Versuchsaufbau gemacht:
    Sony a6000 mit
    a) T* E 16 – 70 mm F4 ZA OSS (auf 70mm)
    b) Makro G OSS mit FE 90 mm F2,8
    c) E55-210 mm F4,5-6,3 OSS (auf 210 mm)

    Dunkles Wohnzimmer mit Kontrolllampe eines Ladegeräts in etwa 3m Entfernung, Belichtung 30 Sek, ISO 100, Blende 11 auf einem Vanguard Alta Pro 263AGH, manueller Fokus mit Vergrösserungslupe, 10 Sek Selbstauslöser, in Raw. Je ein Bild mit und eines ohne Stabilisator. In Lightroom lediglich versucht, die Kontrollleuchte etwa auf die gleiche Grösse zuzuschneiden, sonst keine Anpassungen. Anschliessend habe ich noch ein wenig mit ein paar Reglern rumprobiert, aber das hat auch keine Erkenntnisse gebracht.

    Ergebnis: Ich sehe beim besten Willen keinen Unterschied (war ja zu erwarten). Ich stelle sie euch gerne zur Verfügung, wenn ich weiss, wohin mit den Bildern.

    • Hallo Dirk,

      danke für den ausführlichen Kommentar.

      Fotografen sind schon etwas bekloppt, wenn es um solche Kleinigkeiten geht. 😉 Wenn dich das nicht kratzt, weil du es nicht siehst, zwingt dich ja auch keiner dazu, so pingelig zu sein. Also erfreue dich an sorgenfreier Fotografie, kümmere dich nur darum dein Motiv möglichst gut herauszuarbeiten und mach Fotos, die jeden wegen ihrer erstklassigen Bildgestaltung umhauen. Damit erreichst du wesentlich mehr, als am letzten technikrädchen zu drehen!!!

      Eine Kamera ist zum Fotografieren da, nicht vorrangig dafür immer wieder zu überprüfen, ob sie gut ist! Eine Kamera kann immer nur so gut sein, wie der Fotograf, der sie hält.
      Also hör auf zu testen, dir solche unwichtigen Youtuber anzusehen und mach das, wofür die Kamera gemacht ist – fotografiere!
      🙂
      der Karsten

  18. Sabrina S.

    Hallo Karsten, ich habe gespannt deinen kompletten Test gelesen, jedoch bin ich noch immer unsicher.. es geht nach Norwegen, Kamera und Stativ im Gepäck. Jedoch brauche ich ein neues Objektiv und Schwanke zwischen Nikon 55-300/VR oder das Tamron 70-300 ohne VR. Wenn ich die Landschaftsaufnahmen, auch bei schlechteren Lichtverhältnissen mache, Iso, Blende etc. berücksichtige, kann ich dann auch guten Gewissens das Objektiv ohne Stabbi kaufen?
    Herzliche Grüße,
    Sabrina

    • Ein Stabi ist immer dann wichtig, wenn du wenig Licht hast. Dann werden die Belichtungszeiten lang.
      Wenn dein Motiv sich nicht bewegt und die Kamera auf einem Stativ steht, brauchst du kein Stabi.

      Aber warum sich künstlich beschränken? Du wirst ja nicht auf ewig nur Landschaftsausschnitte damit fotografieren. Das ist ja eher der seltenere Fall, üblicherweise fotografierst du mit einem Tele ja Sport und Tiere. Und da kannst du einen Stabi immer gut gebrauchen!!!

      Gerade bei einem Tele würde ich immer einen Stabi mitkaufen! Du schreibst leider nicht, welche Optiken genau du meinst. Aber dieses Tamron hat genau so wie dieses Nikon einen Stabi. Es kostet geringfügig weniger als das Nikon, ist aber viel besser bewertet. Also grübel nicht mehr lange rum, kauf und fotografier!! 😉

  19. Moin Karsten,
    spannendes Thema, zu dem ich kurz etwas beitragen möchte, wenn auch kein solcher Test wie bei Dir. Danke schonmal für Deine Forschungen. Ich fotografiere mit Pentax und da ist der Stabi in der Kamera. Super Sache, wenn man Gewicht beim Objektiv einsparen kann oder ältere Optiken mit Stabi nutzen. Zum eigentlichen:
    Wenn ich bei meiner Pentax k-x auf Spiegelvorauslösung und 2s Verzögerung schalte, ist der Stabi automatisch aus. Immer. Geht nicht anders. Somit kann ich mich nur für Stabi oder Vorauslösung entscheiden. Frage: Macht Deine Kamera den Stabi eventuell stillschweigend aus, wenn Du offensichtlich auf dem Stativ bist (wer nimmt schon freihand Vorauslösung und Verzögerung).?
    Viele Grüße
    Lars

    • Ein guter Einwand, Lars! 🙂
      Aber beim zweiten Artikel hatte ich keine Vorauslösung für den Spiegel genutzt.
      Also keine wie von dir vermutete Zwangsläufigkeit. Zumindest nicht bei meiner DSLR. Bei einer Kamera mit Bildstabi im Body kann ich mir gut vorstellen, dass das vom Hersteller so geregelt wird.

  20. Michael Damian Klinkenberg

    hallo herr Kettermann,

    empfehle dieses “du, dir” und ich” zu unterlassen.
    damit wuerde dieser sehr informative beitrag auf professionellen standard erhoeht.

    es darf doch davon ausgegangen werden, dass Sie im gegensatz zur werbung,
    die kritische distanz des lesers nicht erniedrigen wollen, um eine technisch/wissenschaftliche diskussion nur fuer zustimmer zu manipulieren.

    es erinnert so allzusehr an die fiese, aber doch sehr erfolgreiche masche der werbetreibenden. die weiss seit Jamba (klingeltoene), dass man mit solcher jovialitaet bei der generation, zu der wohl auch Sie gehoeren, selbst mit taschengeld richtig kasse machen kann.

    mfg

    • Hallo Michael,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die Empfehlung. 🙂

      Ich müsste dir jetzt eigentlich meine Professionalität bescheinigen, indem ich auf meine 9 Bücher verweise, die allesamt in namhaften Verlagen erschienen sind.
      Oder indem ich von meinem – natürlich erfolgreich abgeschlossenen – Designstudium mit Schwerpunkt Foto-/Film-Design schreibe.
      Ich könnte auch auf Tausende begeisterte Teilnehmer in Hunderten Kursen berichten, die sich allesamt nicht über ein freundlich-kollegiales Du beklagt hatten.

      All das mache ich aber jetzt nicht! Statt dessen lass mich dir sagen:

      Mein Haus, meine Regeln!

      Wenn du mich hier virtuell besuchen willst und dich über meine Angebote freust, so wirst du mit echter Leidenschaft für Fotografie, einer gehörigen Portion Lebensfreude und ganz viel Inspiration beschenkt.
      Einfach so, völlig kostenlos, und ohne eine Erwartung meinerseits.

      Aber dann hast du dich verdammt nochmal an die Regeln zu halten – oder zu gehen!

      Ich wünsche dir alles Gute.:-)

  21. Michael Damian

    Habe Ihnen einen gutgemeinten rat gegeben, was Sie daraus machen ist nicht mein problem.

    “…dann hast du dich verdammt nochmal an die Regeln zu halten”

    die regel ist – wenn sich zwei nicht auf das “Du” verstaendigt haben, ist es distanz- und respektlos. Sie wurden gesiezt, Sie duzen weiter – ok.

    aber dann ist es etwas ganz putzig – mit einer solchen drohung belegen Sie genaus das, was Ihr anbiederndes “Du” letztendlich wert ist. So reden Sie vielleicht mit Ihren angestellten, aber hoffentlich nicht mit Ihren freunden.

    denn dann haben Sie keine.

    mfg

    ps
    bin ja mal gespannt ob “Du” die eier hast, dies ebenfalls zu posten…

    • Natürlich veröffentlich ich deinen Kommentar, denn ich nehme meine Besucher hier sehr ernst und lasse unliebsame Kommentare nicht einfach verschwinden.

      Und wieder mal müsste ich dir was erzählen: Von Eiern, die verdammt groß, haarig und extrem fest angeschraubt sind. Mache ich aber nicht!

      Statt dessen befördere ich deine E-Mail-Adresse in die Spamliste. Nicht, weil ich die Auseinandersetzung mit dir fürchte. Sondern weil ich mich lieber mit Menschen beschäftige, denen es um Fotografie geht – das scheint bei dir ja nicht der Fall zu sein.

      Lass mich dir zum Abschied nochmals alles gerade auf der Welt verfügbare Glück wünschen – du scheinst es nötig zu haben!

  22. Volker Begert

    Ich denke, dass die Regel, den Stabi der Kamera anzuschalten, wenn sich diese auf einem Stativ befindet, eher eine Bedeutung beim Filmen hat, als beim Fotografieren. Nach meinen Erfahrungen beginnt der Fokus der Kamera bei eigeschaltetem Stabi und vor allem im Lowlight schnell an zu pumpen.
    Gruß Volker

  23. Hallo Karsten,
    vielen Dank für diesen umfangreichen Bericht! Für mich, der ich Gigapixelpanoramen fotografiere (Panoramabilder, die aus über 1.000 Einzelaufnahmen zusammengesetzt sind, jede einzelne davon 42 Megapixel mit 200-400mm Tele, natürlich vom Stativ mit motorisiertem Panoramakopf) ist das ein großes Thema. Denn ich habe anfangs oft vergessen, den Stabilisator auszuschalten und habe dann tatsächlich ab und zu stark verwackelte Bilder bekommen. Dadurch, dass ich so viele Bilder am Stück automatisiert mache, habe ich sogar ein paar statistische Werte: Von 1000 Bildern sind bei eingeschaltetem Stabilisator durch den Stabilisator tatäsächlich nur ein paar Verwackelte dabei. Okay, bei Bildern, auf denen ausschließlich ein kleiner Ausschnitt des Himmels zu sehen ist, sieht man es nicht. Also ich würde sagen, der Anteil von durch den Stabilisator verwackelten Bildern lag bei ca. 1-5%. Daher ist es m.E. nicht verwunderlich, wenn du mit Reihen von 3 Testaufnahmen das Phänomen nicht beobachten konntest.
    Was mich wundert: Dass du davon ausgehst, dass der Stabilisator in Aktion tritt, wenn bewegte Motive (Wasserfall) im Bild sind. Meines Wissens spielt der Bildinhalt überhaupt keine Rolle, sondern der Stabilisator wird ausschließlich von kinetischen Sensoren in der Kamera bzw. im Objektiv gesteuert.
    Ich denke übrigens, dass es ganz stark vom Typ des Stabilisators abhängt (Hersteller, Alter, Bauart) und evtl. auch vom individuellen Gerät (Bauteiltoleranzen), ob und wie wahrscheinlich dieses Problem tatsächlich auftritt. Daher muss ich den Rat, den Stabilisator auf dem Stativ auszuschalten, generell auch bestätigen.
    ABER:
    Was bei meinen Gigapixelpanoramen auch öfter mal passiert, ist Folgendes:
    Ich montiere ca. 10kg Fotoausrüstung (Panoramaroboter, Vollformat-Kamera, schweres Teleobjektiv) auf einem Stativ, das kein Berlebach-Holzstativ ist, denn ich muss es ja, zusammen mit der sonstigen Fotoausrüstung sowie meiner Verpflegung für den Tag (die Aufnahmen nehmen viel Zeit in Anspruch) auf einen Berg oder Turm transportieren. Ich habe also nicht diese maximale Stabilität, Verwindungssteifheit und Schwingresistenz. Die Bewegung der Kamera durch den Panoramaroboter (bzw. viel mehr das Anhalten der Bewegung fürs Foto) sowie Wind versetzen die Konstruktion in Schwingungen. Ich muss die Zeit, die ich warte vor jeder Auslösung, gering halten, um nicht zu viel Zeit zu vergeuden (bei 1000 Aufnahmen machen 5 Sekunde Wartezeit mehr pro Bild schon eineinhalb Stunden aus! Zum sicheren Ausschwingen muss ich eigentlich ca. 10 Sekunden warten, meist warte ich nur 5 Sekunden)
    Ja, also, was passiert ist kurz gesagt: Zum Zeitpunkt der Aufnahme schwingt die Konstruktion möglicherweise doch ein wenig.
    Und DANN hat es sich bewährt, den Stabilisator doch anzulassen, um Verwacklungen durch diese Schwingung zu vermeiden.
    Heißt für mich: Wenn ich Gigapixelpanoramaaufnahmen mache und schon weiß, dass die Kamera etwas schwingen wird (Wind oder so viele Fotos bzw. Zeitdruck, dass ich nicht genügend lange Wartezeiten einprogrammieren kann), lasse ich den Stabilisator eingeschaltet. habe ich “Laborbedingungen”, schalte ich ihn aus. So minimiere ich das Risiko von verwackelten Einzelbildern des Panoramas.
    Herzliche Grüße
    Daniel

    • Mann Daniel,
      DAS sind ja mal super Erfahrungswerte! 🙂 Danke für die ausführliche Darstellung deiner Arbeit.
      Ich kann deine Arbeitsweise gut nachvollziehen, so würde ich es wahrscheinlich auch machen. Obwohl … ich habe da noch dieses Berlebach Uni stehen, auf die paar Kilos mehr käme es mir dann auch nicht mehr an. Gute Fotos sind un bleiben halt doch immer noch eine Überwindungsprämie! 🙂
      Weiter so! 🙂
      Ich habe es ja geschrieben: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Stabi mal die Bewegung des Wasserfalls ausgleichen wollte. Ich weiß allerdings nicht mehr genau, welche Kamera das war ud ob der Bildstabi darin noch eine ältere Bauweise aufwies, die so arbeitete. Ist sicherlich eine der frühen Kameras mit Stabi gewesen.

  24. Hallo Karsten,
    Ich fotografiere mit einer Nikon D90, und Sigma und Nikon-Optik.
    Mit dem Sigma 70-300 DG Macro habe ich im Sommer Störche bei der Landung im Nest (Fütterung der Jungtiere) auf dem Stativ fotografiert und dabei eine spektakuläre Landung des Storches auf dem Rücken der Störchin erwischt und eine – wie ich dachte – tolle Serie geschossen…..aber denkste, alles total unscharf, obwohl ich mir sehr viel Mühe beim manuellen fokussieren gegeben habe. Hat mich tierisch geärgert, denn so was kann man selten wiederholen. Im Gespräch mit Fotofreunden wurde ich daruaf hingewiesen, dass ich den Stabi hätte ausschalten müssen, was ich natürlich vergessen hatte.
    Mit meinem Nikkor 70-200 f4,0 VR ….. hatte ich bisher keine Unschärfen festgestellt.
    Werde es aber mal bewusst testen.
    Danke für diesen Beitrag aus der Praxis!

    • Wenn die Belichtungszeit mindestens bei 1/500 sec (wegen der Brennweite), besser 1/1000 sec (wegen der Bewegung) lag, kann das das Problem gewesen sein.
      Teste mal, aber am besten systematisch. Also immer nur eine Option ändern! 🙂

    • Hallo Peter,

      ja, evtl. zu lange Belichtungszeit (bei so starkem Tele und sich schnell bewegenden Tieren brauchst du sehr kurze Verschlusszeiten, damit alles scharf ist. Ich halte sogar die con Karten erwähnte 1/1000s für zu lang in dem von dir beschriebenen Fall).

      Störche bei der Landung fotografieren heißt vermutlich: “Mitzieher”, d.h. du hast die Kamera vermutlich mit dem fliegenden Storch mitgezogen, um den Storch immer im Blick zu haben und im richtigen Moment auslösen zu können, und außerdem, um dern Storch möglichst scharf in der Bewegung festzuhalten? Wenn der Stabilisator dann eingeschaltet ist und BEIDE Achsen (X und Y) stabilisiert, also auch die Achse der Mitzieh-Bewegung (in dem Falle X), steuert der Stabilisator beim Mitziehen gegen, so dass der gewünschte Effekt, dass der Storch im Flug durch das Mitziehen scharf abgebildet wird, wieder durch den Stabilisator aufgehoben wird und der Storch wieder unscharf wird. So, als würdest du nicht mitziehen. Dafür gibt es an vielen Objektiven einen Schalter für den Stbailisatormodus. Modus 1 steht dabei meist für die Stabilisierung in beiden Achsen, Modus 2 für die Stabilisierung in nur einer Achse (X oder Y, das Objektiv versucht automatisch zu detektieren, in welcher Achse du mitziehst, und stabilisiert nur die andere Achse), extra für Mitzieher. Wenn dein Objektiv so einen Schalter hat, musst du den Stabilisator nicht abschalten, sondern schaltest ihn besser in Modus 2. Zumindest Canon und Sony benennen die Modi so. Wie es Nikon macht, weiß ich nicht. Ggf. mal im Handbuch des Objektivs nachsehen.
      Viele Grüße,
      Daniel

      • Danke für deine Ausführungen, Daniel. Da fällt mir auf, dass ich das “mindestens” in meiner Antwort auch auf die 1/1000 sec bezogen, aber nicht explizit so hingeschrieben habe. :-/

        Wenn ein Storch landet, tut er das meist von oben schräg, also weder netterweise in einer X- oder Y-Achse … das macht das Verhalten des Stabis dann nochmal unberechenbarer. Es hilft also nichts: Die Belichtungszeit sollte einfach sehr kurz sein, dann sollte der Vogel scharf abgebildet werden! 🙂

        • Je nachdem, wie nah man dran kommt mit dem Tele. Wenn man den Storch nicht bildfüllend im Sucher hat, kann man das schräge Landen auch durch eine (ganz bewusst, für den Stabi Mode 2) ausschließlich horizontale Bewegung begleiten und nur “ruckweise” mal vertikal korrigieren, wenn nötig (also quasi eine Treppenbewegung machen mit der Kamera, mit sehr langen Stufen).
          Aber stimmt schon, das wäre natürlich nur eine Krücke und kann bedeuten, dass man den Vogel auch mal zu weit unten oder zu weit oben im Bild hat, so dass eine sehr kurze Verschlusszeit nach wie vor die beste Lösung ist.

          Herzliche Grüße
          Daniel

          • Daniel, Krücken sind doof und so lange wir nichts genaueres über die Situation wissen, lassen wir den Fragesteller mal zu Wort kommen, ok?!

  25. Bauer Peter

    Hallo Karsten und Daniel, vielen Dank für Eure Beiträge. Ich werde in der nächsten Saison wieder Jagd auf die Störche machen und Eure Tipps beherzigen. Werde mich dann noch einmal melden.
    Gruß
    Peter

    • Mach mal und berichte, ich freu mich drauf! 🙂

  26. Bruno Becker

    Hallo Karsten,
    meine Frau will nun auch fotografieren. Aus diesem Grund haben wir ein paar Testfotos geschossen. Aufgrund eines Irrtums haben wir ein Bild zweimal mit gleichen Voraussetzungen gemacht. Stativ, Nikon D5300, Nikkor 18 – 300 mm f/3,5-6,3, Kabelfernauslöser, Spiegelvorauslösung On, t 1/10, f/5,3, BW 90 mm, ISO 100, Distanz zu Objekt 70 cm, Zeitspanne zwischen den beiden Aufnahmen 3′ 5″. In dieser Zeit wurden 2 Aufnahmen mit anderen Einstellungen gemacht. Standort Kamera – Objekt wurde nicht verändert. Allerdings war der Stabi NICHT abgeschaltet (Vergessen), wie wir hinterher feststellten. D.h. der Stabi macht was er will bzw. wie es ihm gefällt. Die Lehre für meine Frau und mich, ans Stativ kommt ein Aufkleber: “STABI AUS”

    Danke dass Du dieses Thema immer wieder hochholst. Die Kommentare sind teilweise sehr informativ und für mich lehrreich.

    Bruno Becker

  27. Bruno Becker

    Hallo Karsten,
    zu meinem Kommentar vom 06.01.19
    Leider habe ich vergessen das wichtigste zu er wähnen. Eins der beiden Bilder wurde knacke scharf, dem Zweiten fehlt jegliche Schärfe. Tut mir leid, dass der erste Kommentar unverständlich ist, Demenz lässt grüßen.

    Bruno Becker

    • DAS hatte ich direkt mitgedacht bzw. so erwartet. Aber gut, dass du es schreibst, so wird es auch für andere besser nachvollziehbar. 🙂

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