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Sensor reinigen: Sensor Swab

Sensor Swab: Der beste Sensor Swab, den ich finden konnte.

Der Sensor Swab Dschungel

Für meinen Kamerareinigungs-Onlinekurs war ich auf der Suche nach Sensor Swabs, die ich für den Kurs empfehlen konnte.

Mit Sensor Swabs kannst du deinen Sensor reinigen.

Meine letzte eigene Sensorreinigung lag schon einige Zeit zurück und mir waren die Sensor Swabs ausgegangen. Daher war dies also der perfekte Zeitpunkt, um mich mal wieder durch den Dschungel der Angebote für Sensor Swabs zu kämpfen und den besten für meine Teilnehmer zu finden.

Nach ein paar Stunden digitaler Machetenschwingerei war klar: Der Markt ist unübersichtlich, es gibt viele verschiedene Sensor Swabs und andere Reinigungsmittelchen und die aufgerufenen Preise sind doch allzu unterschiedlich bis hin zu unverschämt.

Anschließend bin ich etwas tiefer in die Materie eingestiegen und habe mir alle Sensor Swabs genau angeschaut. Ich wollte einfach wissen, wo die Unterschiede nun wirklich liegen. Bei der Sensorreinigung per Sensor Swab wollte ich aber auf jeden Fall bleiben, weil sie die state-of-the-art-Reinigungsweise schlechthin ist und auch von allen Kameraherstellern in Ihren Werkstätten praktiziert wird.

 

Sensor Swab: Qualitätsrichtlinien

Der Sensor Swab bei der Arbeit.

Anfänglich habe ich mich daran gegeben, Vorgaben zu entwickeln, die der beste Sensor Swab unbedingt erfüllen muss. Schließlich geht es ja beim Sensor nicht einfach um irgendein Bauteil, sondern um das Herz deiner Kamera. Und wer will daran schon mit ungeeignetem Werkzeug herum hantieren? Ich nicht! Du nicht! Keiner!!!

Nach ein paar Minuten war klar, worauf es bei der Wahl des perfekten Sensor Swabs ankommt:

  1. Dein Sensor soll wirklich sauber werden und zwar bis in die Ecken hinein. Diese Reinigungswirkung soll bei allen Sensoren gleichermaßen hoch sein, denn schließlich habe ich den Kamerareinigungs-Onlinekurs nicht nur für meine eigene Kamera entwickelt. Damit soll jeder Sensor, der in einer Kamera verbaut ist, gereinigt werden können.
  2. Kamerasensoren soll unter allen Umständen maximal geschont werden. Das bedeutet, dass der Sensor Swab keinesfalls in irgendeiner Form den Sensor beschädigen oder verkratzen soll.
  3. Der Hersteller der Sensor Swabs soll eine Garantie bieten. Nicht, dass wir die unbedingt in Anspruch nehmen wollen. Aber wer eine Garantie gibt, der weiß, dass seine Produkte funktionieren.
  4. Der Preis spielt erst mal keine Rolle. Denn die Nassreinigung deines Sensors nimmst du nicht besonders häufig vor. In etwa 90% aller Fälle reicht eine Trockenreinigung aus, für die du gar keine Sensors Swabs benötigst. Außerdem weißt du ja, dass der Sensor das Herz deiner Kamera ist. Da wollen wir doch nicht so knauserig sein, oder?

Drei Tage lang habe ich damit zugebracht, mir alle verfügbaren Sensor Swabs genau anzuschauen. Es gibt ganz schön viele Angebote, die allesamt sehr unterschiedlich im Detail gestaltet sind.

 

Sensor Swab: Aufbau

Am Ende war klar: Im Grunde sind alle Sensors Swabs doch recht ähnlich aufgebaut und reinigen auf die gleiche Art und Weise.

Das Reinigungsvlies wird um den orangefarbenen Spatel gewickelt und befestigt.

Grundsätzlich geschieht die Reinigung wie folgt:

  • Du träufelst Reinigungsflüssigkeit auf deinen Sensor Swab und führst ihn in die offene Kamera ein.
  • Nun wischt du einmal über den Sensor und wieder zurück.
  • Fertig.

Auch die Produktion der Sensor Swabs scheint einheitlich in Reinräumen erledigt zu werden, was dafür sorgt, dass der Sensor Swab selbst völlig rein ist. Wäre ja doof, wenn der Sensor Swab selbst verunreinigt wäre und so zusätzlichen Dreck in die Kamera trägt.

Die verwendeten Materialien tun ihr übriges: Denn häufig wird ein nicht flusendes Kunststoffvlies um einen Kunststoff-Spatel herum gewickelt, mit Reinigungsflüssigkeit beträufelt und der Sensor mit dieser Kombination gereinigt.

Die Größe des Sensor Swabs muss deshalb unbedingt zu deinem Sensor passen. Nur so kannst du den Sensor über seine komplette Breite mit einem Wisch reinigen.

 

Sensor Swab: Probleme

Das klingt alles nicht besonders kompliziert, oder? Dennoch steckt der Teufel wie immer in den Details, die du bei einem oberflächlichen Blick nicht siehst.

Aus diesem Grund habe ich drei volle Tage recherchiert!!

Problem 1: Die Ecken

Es gibt Sensor Swabs, bei denen der Spatel unter dem Reinigungsvlies abgerundete Ecken hat. Jetzt passiert, was nicht passieren sollte: Die Ecken des Sensors werden nicht mit gereinigt, weil dort, wo der Sensors Swab abgerundete Kanten aufweist, das Reinigungsvlies keinen Kontakt zum Sensor hat.

Einige Sensor Swab-Hersteller halten uns für bekloppt: Sie produzieren zusätzliche Sensor-Eckenswabs, mit denen wir dann die Ecken des Sensors reinigen sollen. Wofür???? Mit einem Sensor Swap mit rechtwinkligen Spatelecken passiert das nicht und die Reinigung geschieht bis in die Ecken hinein.

Problem 2: Das Vlies

Auf den ersten Blick gleich ist jeweils auch das Reinigungsvlies. Doch hier kommt es darauf an, wie dies am Spatel befestigt wird.

Bei praktisch allen Herstellern wird das Reinigungsvlies um den Spatel herumgeführt und dann mit einer Art “heißen Schere” an den Rändern abgeschnitten. Dadurch schmilzt der Kunststoff des Reinigungvlieses und wird dadurch nun perfekt am Spatel gehalten.

Doch das weckte meinen Argwohn! Ich habe bereits bei anderen Produkten mal solche heißen Schnittkanten erfühlen dürfen und dabei festgestellt, dass die Ecken durch diesen Schmelzprozess sehr hart werden. Welch ein Wahnsinn! Denn diese harte Spitze könnte die Ränder deines Sensors verkratzen!

Meine Vermutung wurde durch Recherchen im Netz bestätigt: Dort ist zu lesen, dass etwa jeder 10. so produzierte Sensor Swab harte Spitzen aufweisen soll. Das ist ein absolutes No Go!

Problem 3: Die Reinigungsflüssigkeit

Die Reinigungsflüssigkeit für die Sensorreinigung.

Die dritte Komponente beim Beurteilen von Sensor Swabs ist die dazu gehörige Reinigungsflüssigkeit. Irgendwie scheinen alle Hersteller Reinigungsflüssigkeiten mit einem Alkohol herzustellen, der möglichst rückstandsfrei verdampft und keine Schlieren hinterlässt. Soweit so gut, doch solche Reinigungsflüssigkeiten dürfen nicht mit in ein Flugzeug genommen werden! Also war ich auf der Suche nach einer Reinigungflüssigkeit, die alkoholfrei ist und trotzdem schlierenfrei reinigt.

Bei meinen Recherchen fiel mir auch noch auf, dass vor allem einige Kameras von Sony (die teure Alpha 7-Serie) mit normaler Reinigungsflüssigkeit überhaupt nicht klarkommen. Hier wird mit jedem Reinigungsvorgang mit “normaler” Reinigungsflüssigkeit eigentlich immer mehr “verschlimmbessert”.

Doch die Reinigungsflüssigkeit, die ich dir später vorstelle, hat genau diese Probleme im Griff. Schließlich will ich, und sicherlich auch die Teilnehmer an meinem Kamerareinigungs-Onlinekurs, auch auf Reisen reinigen können. Und wenn der Kollege eine Sony besitzt und ich ihm bei einem Reinigungs-Notfall helfen will, muss das mal eben so gehen.

 

Der beste Sensor Swab

Nach all diesen Recherchen blieb am Ende meiner Meinung nach nur noch ein einziger Sensor Swap übrig, der alle Vorgaben perfekt erfüllt.

TROMMELWIRBEL!!!!!!!!!!!!! FANFARENKLÄNGE!!!!!!!!

Darf ich vorstellen??!

Der Sensor Swap der Firma The Dust Patrol.

Dieser Sensor Swab erfüllt also alle Voraussetzungen und deshalb möchte ich ihn dir wärmstens empfehlen!

Außerdem habe ich ihn selbst getestet und bin von der Reinigungswirkung begeistert! 🙂

Es gibt diesen Sensor Swab in verschiedenen Größen für alle Kameras, bei denen eine Sensorreinigung möglich ist. Also für die Vollformat, APS-C Kameras und 4/3-Zoll- und Micro-4/3-ZollKameras.

Die Farben zeigen dir das Sensorformat: Orange = APS-C, Blau = 4/3-Zoll und M4/3-Zoll, Gelb = Vollformat

Vorgaben erfüllt:

  • Er reinigt perfekt bis in die Ecken hinein, denn er hat einen Spatel mit rechtwinkligen Ecken.
  • Das Reinigungsvlies wird über den Spatel gelegt und dort von Gummibändern festgehalten. Als ich das zuerst sah, hab ich mich erst mal meinen Vorurteilen hingegeben: “Das sieht ja aus wie aus alter Sowjetproduktion!” Doch weit gefehlt! Bei diesen Sensors Swabs wird eben nicht mit einer “heißen Schere” das Vlies abgeschnitten, sondern die Gummibänder halten es am Spatel. Dadurch entstehen keine harten Ecken am Sensor Swap und somit kann auch nichts auf dem Sensor kratzen. Perfekt!
  • Die Reinigungslösung ist alkoholfrei und daher auch im Handgepäck im Flugzeug zugelassen. Sie ist gleichzeitig nach Auskunft des Herstellers auch perfekt für Sony-Alpha-7-Kameras geeignet.
  • Und jetzt halt sich fest!!! Der Hersteller gibt eine 3-fache Garantie:
    1. Garantie: The Dust Patrol gibt eine Zufriedenheitsgarantie. Solltest du innerhalb der ersten 30 Tage nach Kauf nicht mit den Produkten zufrieden sein, kannst du sie gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.
    2. Garantie: Solltest du innerhalb eines Jahres ab Kauf “ein Problem” mit den Produkten haben, werden sie dir von The Dust Patrol erstattet.
    3. Garantie: Sollte ein Sensor Swab oder der Sensorpinsel die Beschichtung deines Sensors verkratzen oder beschädigen, wird die Kamera von The Dust Patrol kostenlos repariert. (Ist das geil???!!! Hier die ausführlichen Garantiebedingungen. Ich habe keine Hintertürchen oder Kleingedrucktes gefunden! Außer: Für den in den großen Sets enthaltene Lenspen Sensor Clear und Kameras mit eingebauten Bildstabilisatoren gilt diese Garantie nicht!).

     

Sensor Swab: Bezugsquellen

Natürlich willst du wissen, wo du diesen Sensor Swab kaufen kannst, oder? Deshalb habe ich dir hier für verschiedene Sensorformate und Ansprüche die Links zu Micro-Tools aufgeführt.

In allen unten aufgeführten Paketen ist die Reinigungslösung Beta (ohne Alkohol, deshalb für alle Kameras und auf Flugreisen zu verwenden!) enthalten.

Starterpakete Sensorreinigung

Das Komplettset für die Trocken und Nassreinigung per Sensor Swabs gibt es in verschiedenen Kombinationen und für verschiedene Sensorformate. Solltest du noch nie deinen Sensor gereinigt haben, dann sind diese Starterpakete eine wirklich gute Wahl. So hast du für die erste Zeit alles beisammen! 🙂

  • STARTERPAKET-EMPFEHLUNG: Das ganz große Komplettset (ca. 49 €) inklusive 12 Sensor Swabs mit Reinigungsflüssigkeit, Sensorpinsel und Kleinkram:
  • STARTERPAKET-UNATTRAKTIV: Das kleine Paket ( ca. 41 €) mit Sensorpinsel und nur 4 Sensor Swabs mit Reinigungsflüssigkeit. Im Gegensatz zum o.g. Paket finde ich es unattraktiv teuer:

Nachschub Sensor Swab

Solltest du das Starterpaket schon besitzen, oder wenn es um Nachschub geht, kannst du die folgenden Pakete kaufen.

 

Sensor Swab: Preis und Leistung

Falls dich meine Meinung interessiert: Ich finde die Preise für die gebotene Qualität ausgesprochen attraktiv. Vor einigen Jahren hat ein Sensor Swab immer 5 € gekostet. Je nach Paket bist du nun inkl. Reinigungsflüssigkeit mit 3 – 4 € dabei. Chapeau!! 🙂

Im Vergleich mit einer Sensorreinigung beim Hersteller, die schnell zwischen 60 und 100 € kostet, ist das echt günstig. Übrigens ersparst du dir diese Nachteile, indem du selbst reinigst:

  • Du musst deine Kamera auf die Reise schicken.
  • Außerdem hast das Transportrisiko und musst auch die Kosten für den versicherten Versand tragen.
  • Des Weiteren musst zwei Wochen (oder länger) auf dein Schätzchen verzichten.

Fazit

Ich finde, den Sensor selbst zu reinigen, ist nun wirklich keine Raketentechnik. Die Kosten sind wirklich gering und du musst nicht befürchten, den Sensor zu beschädigen – wenn du es richtig machst.

 

In meinem Kamerareinigungs-Onlinekurs  lernst du, wie es geht.

 

 

 

Jetzt bist du dran! Mich interessiert deine Meinung: Hast du schon mal deine Kamera gereinigt oder reinigen lassen? Wie sind deine Erfahrungen? Hast du Fragen?

Dann hinterlasse hier unten deinen Kommentar.


Hinweis

Trotz Unterstützung: Meine Meinung ist nicht käuflich!!!

Ich habe zuerst drei Tage mit Recherchen verbracht. Dazu musste ich manchmal direkt beim Hersteller anrufen, um Details zu erfahren. Als dies erledigt war, hatte ich mich schon für den Sensor Swap von Dustpatrol entschieden. Kurz bevor ich bestellen wollte, wollte ich noch eine Kleinigkeit beim The Dust Patrol-Vertrieb, der Fa. Micro-Tools, telefonisch erfragen.

Wir kamen ans Quatschen, ich erzählte von meinem Kamerareinigungs-Onlinekurs, der Inhaber Herr Walterbusch war begeistert und bot seine Hilfe an. Diese kam einen Tag später als ein Muster-Paket mit Sensor Swabs-Startset, Blasebalg und Sensorlupe hier an. Des Gesamtwert betrug knapp 110 €.

Hat das meine Meinung beeinflusst? Nein! Aufgrund meiner Recherchen war ich schon vorher von den Sensor Swabs von The Dust Patrol überzeugt. Hat das geholfen? Ja klar! Weil ich diese 110 € nicht mit anderer Arbeit verdienen musste, kann mir daher die Zeit nehmen, dich hier so umfassend zu informieren. Daher: Danke, Herr Walterbusch, auch im Namen meiner Leser. 🙂

 

 

16 Kommentare

  1. Thomas Wilde (TOM)

    Hallo Karsten,
    wie gewohnt bekommt man von dir mit dem Newsletter die besten Infos für unser Hobby.
    Letztens habe ich an einem Vortrag von Phase One zu deren Bildbearbeitungs Software teilgenommen. Die Entfernung von Sensorflecken auf bereits gemachten Bildern ist dort gut gelöst.Nach einer Bilderserie fotografiert man eine weisse Fläche. Darauf erkennt das Programm die Sensorflecken und kann diese aus den bereits gemachten Bildern wirklich gut rausrechnen.
    Der bessere und günstigere Weg scheint mir zu sein den Sensor ab und zu auf Sensorflecken zu untersuchen (vielcht auch mit dem Foto einer weissen Fläche) und bei Bedarf mit dem Reinigungset zu entfernen.
    Danke für deine wirklich gute Anleitung zur Entfernung von Sensorflecken.

    Viele Grüße
    Tom

    • Ja, so wird das gemacht. Eine Anleitung für die Erkennung von Sensordreck werde ich aber auch noch erarbeiten.
      Wenn Dreck Pixel verdeckt, fehlt Bildinformation. Natürlich kann man versuchen, die fehlenden Pixel zu ersetzen. Viel besser ist es aber, diesen Pixeln von vorne herein die Bildinformation nicht vorzuenthalten. Also ist Reinigen immer besser! 🙂

  2. Hallo Karsten,

    vielen Dank für deine Mühe. Ein sehr gut geschriebener Artikel. Kommt super rüber. Ich habe nämlich gerade Flecken auf meinem Sensor und verzweifle an dem üppigen Angebot. Ich werde mir das Set kaufen.

    Nochmals vielen Dank für deine zahlreichen Recherchen.

    Grüße

    Frank

  3. Markus

    Hallo Karsten,

    danke für den Hinweis auf das Produkt zur Sensorreinigung. Ich habe mir die Swabs mit der Beta-Flüssigkeit besorgt. Die Anwendung ist tatsächlich einfach. Allerdings bekomme ich meinen Sensor nicht ganz frei. Es sind die Flecken verschwunden, aber leider zwei Streifen dazu gekommen, die ich auch bei nochmaligem Reinigen nicht weg bekomme. 😉

    Schönen Gruß & danke für die auch im Übrigen sehr anschaulichen Hinweise!

    Markus

      • Markus

        Hallo Karsten,

        ich hatte hier ja davon berichtet, dass ich mir mit der Swab-Reinigung zwei kleine Markierungen auf dem Sensor eingehandelt habe. Auch durch zwei erneute Versuche mit der Flüssigkeit habe ich sie nicht wegbekommen. Nun habe ich es aber doch geschafft, und zwar mithilfe des Lenspen. Es ist keine flächige Reingung, sondern man muss dabei die Stellen genau erwischen. Aber das war kein Problem.

        Mein Fazit also: Die optimale Reinigung besteht offenbar in einer Kombination verschiedener Werkzeuge.

        Schönen Gruß
        Markus

        • …. ich hatte deinen ersten Kommentar als nicht ganz ernst gemeint verstanden. Der Smiley hat mich davon abgehalten, das für ernst zu nehmen. Sorry! 🙂
          Na wunderbar, dass du das jetzt erledigt hast!

  4. Hartmut Schroeder

    Habe heute Schieren, vermutlich. durch Fingerwisch des Sensors, bei meiner GX7 bemerkt und bin dankbar für obigen Artikel!

  5. Jürgen Kurz

    Hallo Karsten,

    ich habe eine Lumix GX8 (Micro Four Thirds). Nach der Beschreibung bei Dust Patrol müsste ich somit die blauen Swaps zur Reinigung benutzen. In Amazon heißt es jedoch, 20 mm für 1,3 Cropfaktor. Der Sensor meiner GX8 hat die Maße von 17,3 mm x 13 mm. Auch hat das Micro Four Thirds System einen Cropfaktor von 2.0 . Wie passt das mit den blauen Swaps zusammen?

    Viele Grüße Jürgen

    • Hallo Jürgen,
      da diese Frage immer wieder gestellt wird, habe ich Klaus Walterbusch, der den deutschen Vertrieb leitet, um Aufklärung gebeten:

      “Die blauen Swabs sind für Micro-Four Thirds. Die Anwendung erfolgt auf dem Sensor von oben nach unten.
      Bei vielen Micro-Four Thirds Kameras ist der Sensor (eigentlich das Filterglas vor dem Sensor) so groß, dass man bequem auch die roten Swabs bei der Reinigung seitwärts verwenden kann. So ist es auch bei den Panasonic GX Kameras.
      Vor allem für Fotografen, die Micro-Four Thirds und APS-C Kameras haben, bietet das den Vorteil, dass sie dann nur die roten Swabs benötigen.”

      Frage beantwortet, Danke Herr Walterbusch! 🙂

  6. Ludger Jaegerskuepper

    Hallo Karsten,
    viele Gruesse aus dem sonnigen Boston! Ich hatte seit einigen Monaten einen dicken Fleck auf den Bildern meiner guten alten Canon 50D und war bereits beim Fotoladen meines Vertrauens hier in Boston. Ansage dort war, dass eine Sensorreinigung 200 Dollar kosten wuerde (jaja, US-Preise). Wollte ich nicht zahlen und bin vor einigen Tagen ueber Ihren Beitrag zur Sensorreinigung mit Sensor Swap „gestolpert“. Bei Amazon bestellt, deinen Anweisungen gefolgt, Sensor ist wie neu! Kein Fleck, nichts mehr. Hat mir viel Zeit und Geld gespart und mich wieder ein bisschen schlauer gemacht. Herzlichen dank fuer deinen tollen Blog!

    Liebe Gruesse

    Ludger

    • Gerne, Ludger. 🙂
      Grüße zurück über den großen Teich! 🙂

  7. Obwohl der Beitrag hier ja nicht erst seit gestern besteht, habe ich ihn erst jetzt entdeckt. Neu für mich ist das vorgestellte Produkt, kannte ich bislang gar nicht. Wenn ich das hier so sagen darf, ich verwende seit einiger Zeit ein Komplett-Set für APS-C von Rollei, mit dem ich auch sehr zufrieden bin. Sollte das aufgebraucht sein, werde ich aber mal das von dir vorgestellte Set anschaffen. Danke für den ausführlichen Beitrag, und auch für die sicherlich umfangreiche Vorab- Recherche.
    Herzlich grüßend, Dirk

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