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Interview mit einem Fotomodel

Ein Fotomodel … hast du dich schon mal gefragt, was es denkt? Willst du dein Model nicht nur als Kleiderständer nutzen? Bist du an einer ernsthaften Zusammenarbeit interessiert?

Model: Chrissa
Foto: Kasten Kettermann

Dann sieh dir das Video mit Fotomodel Chrisa (Facebook, Model-Kartei) an.

 

Der Inhalt des Interviews

Machen wir Fotografen nichts vor: Modelle sind ungemein wichtig für die Porträtfotografie, schließlich sind sie ja oft der einzige Inhalt deiner Fotos.

Klar, bist du, deine Technik, das Licht und viele andere Punkte ebenfalls wichtig. Aber wenn das Modell nicht so will wie du, hast du ein Problem – und zwar ein ganz großes! Denn im Gegensatz zu allen anderen Optionen sieht man es im Bild, wenn die Zusammenarbeit nicht so ist, wie sie sein sollte.

Während eines Shootings kannst du also durchaus alles versauen. Mit einem einzigen unbedachten Spruch, mit einer unerlaubten Berührung oder auch durch ein unbeholfenes Verhalten. Auch vor und nach dem Shooting gibt es einige Punkte, die Modellen wichtig sind – und bei Nicht-Beachtung dein Shooting sprengen oder erst gar nicht stattfinden lassen.

Es ist also eine sehr gute Idee, mal hinzuhören, wie Modelle sich die Zusammenarbeit wünschen. Nach meiner Erfahrung geben praktisch alle Modelle die gleichen Punkte an, die sie stören oder die sie sich wünschen. Also hör hin und beachte diese Punkte zukünftig bei deinen Shootings und der Vorbereitung – deine Fotos werden einfach besser werden! 🙂

Gemeinsam klären wir …

  • … wie du optimal an ein Model herantrittst, um die Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit zu legen. Natürlich gibt es auch Tipps, was du bei der Ansprache unbedingt vermeiden willst.
  • … wie du das Shooting zu einer angenehmen Zeit für Fotomodel UND Fotograf machst. Wie du das Fotomodel führst, wie es zu Höchstform auflaufen kann und welche No-gos du vermeiden willst.
  • … was dem Model nach dem Shooting wichtig ist. Es gilt, den Vertrag einzuhalten und natürlich zu liefern – und so.

 

Interview mit einem Fotomodel

Hast du Fragen an mich oder Chrisa? Egal, ob es um Posing, Modelführung oder was aiuch immer geht – wir beantworten gerne deine Fragen rund um die Zusammenarbeit mit dem Model.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar mit deiner Frage – du erhältst Antwort! 🙂

 

 

12 Kommentare

  1. Barbara

    Ich denke, als Model muss man nicht so aussehen, dass es den allgemeinen Vorstellungen von “Gutaussehen” entspricht.
    Chrisa sieht sehr ansprechend aus. Mir fehlen nur Linien im Gesicht. Auch ganz junge Menschen haben Mimiklinien. Auf den zwei Fotos hier sehe ich ein Püppchen. Ein sehr schönes und ausdruckstarkes Püppchen, aber ein Püppchen. Auf dem Screenshot des Interwies gefällt mir Chrisa 26mal besser.

    • Was heißt schon “gut aussehen”…????!! Wenn ich morgens in den Spiegel schaue weiß ich, dass Brad Pit wesentlich smarter aussieht. Für meine Frau bin ich trotzdem der schönste Mann der Welt! 😉
      Das mit den fehlenden Linien haben wir für das Foto dadurch erreicht, dass Chrisa ihr Gesicht in das Licht der untergehenden Sonne gehalten hat. So werden Falten gleichmäßig ausgeleuchtet und verschwinden weitestgehend. Für dieses Foto war das wichtig! Wäre es das nicht gewesen, hätten weder Chrisa noch ich ein Problem damit gehabt, auch mehr Linien zu zeigen.
      Es kommt halt immer darauf an, was du mit dem Foto erreichen willst: Danach wählst du dann dein Modell, das Licht und alle weiteren relavanten Optionen so, dass genau das heraus gearbeitet wird, was du dir vorher vorgestellt hattest.

  2. Jürgen

    Hallo,
    Erstmal vielen Dank für das Interview, sehr aufschlussreich.

    Wie soll ich als Anfänger in der Portraitfotografie an das Model herantreten? Besteht da überhaupt die Möglichkeit eines Engagements wenn ich überhaupt kein Portfolio in der Peoplefotografie habe?

    grüße,
    Jürgen

    • Gerne, Jürgen! 🙂
      Ohne ein einziges Foto wird es sehr schwierig, an “fremde” Modelle zu kommen. Du solltest also etwas in Vorleistung gehen, um ersten Modellen zu zeigen, dass du das schonmal gemacht hast.
      Dazu gibt es demnächst einen weiteren Beitrag – ist doch klar. 😉

    • Hey Jürgen …
      Habe unter Rüdigers Post ein Text verfasst, der teils deiner Fragen ebenfalls beantwortet .
      Falls noch weitere bestehen, lass es mich bitte wissen!
      Liebst Chrisa

  3. Rüdiger Schmitz

    Hallo Chrisa, hallo Karsten,

    danke für Eure Mühe!!
    Vieles was Chrisa vor, während und nach einem
    Shooting erwartet hätte ich jetzt als selbstverständlich vorausgesetzt, wie Zuverlässigkeit -Getränke je nach Wetterlagen oder auch generell. Es ist bestimmt wichtig eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, damit sich alle Beteiligten wohl fühlen.
    Und nachher sollte auch pünktlich abgeliefert werden.
    Sorge macht mir eher, wie ich als Anfänger an Modelle komme.
    Wie stelle ich es als “Neuling” ohne Referenzen an an Modelle zu kommen?
    Gute Fotos hängen ja nicht nur vom Fotografen ab!
    Wie geht Chrisa mit solchen Anfragen um?
    Was wird in einem Vertrag festgehalten?
    @Chrisa: Ganz tolle Fotos, die Du eingestellt hast!!!
    Gruß Rüdiger

    • Gern geschehen, Rüdiger. 🙂 Schön, wenn das für dich alles klar ist.
      Aber du glaubst nicht, wie viele Fotografen da ganz anders drauf sind und Modelle nur als besseren Kleiderständer betrachten.
      Zum Thema Verträge gibt es bald ein weiteres Interview.

    • Hey Rüdiger!
      Lieben Dank Dir erstmal 🌻 Weiß es sehr zu schätzen !!

      Mich freut’s dass es für dich selbstverständlich ist, davon sollte sich so manch einer in der Umsetzung eine Scheibe von abschneiden😊

      Zu dem Herantreten an das Model..
      ..Aller Anfang ist schwer lieber Rüdiger, ob für den Fotografen wie auch das Model.
      Jedoch sieht ein erfahrenes Model, ob das Bild nun durch die Person, die vor der Kamera steht nicht zu hundert Prozent ist. Was auch im Auge des Betrachters liegt, oder an der Technik/Ausführung des Fotografen.
      Demnach empfehl ich jedem, der noch nichts vorzuweisen hat, sich erstmal in seinem Umfeld ein wenig Sicherheit zu verschaffen, um für den Anfang seine eigene Technik zu finden und zumindest ansatzweise etwas vorweisen zu können …probieren geht über studieren. 🙂

      Des Weiteren sind wir alles Menschen, seinen Standpunkt zu schildern bringt meist sehr viel, mehr als ein “Nein” kann man nicht bekommen.
      Models die dafür kein Verständnis aufbringen und nicht kompentent antworten, sollte man für gewöhnlich ignorieren – die Zusammenarbeit fällt meist gleichermaßen aus.

      Leider geht’s bei Tfp, ob Fotograf oder Model, meist um gegenseitiges Erweitern des Portfolios. Falls man sich doch an ein Model mit entsprechenden Referenzen oder Erfahrung wenden mag, gibt es immernoch die Pay Methode.
      Erfahrungsgemäß variiert dies je nach Model und Aufnahmebereich zwischen 35 – 150€ Std.

      Jedes Model sollte bei Pay Anfragen über Ihre/Seine Leistungen sprechen.

      Ich find es zB wichtig, dem Fotografen in gewisser Weise unter die Arme zu greifen.

      • Man merkt selbst vor der Kamera, wie das Bild evtl ausgehen könnte,- danach richtet sich die Pose.
      • Das luchsen auf vereinzelte Shots ist das A und O, um zB Bildausschnitte gemeinsam gestalten zu können.
      • Falls vom Fotograf noch keinerlei Vorstellung zum Bild besteht, schicke ich ein paar Beispielmoods raus, um kleine Inspirationsreize zu setzen.

      …das sind nur einige der Punkte auf die man achten kann, wenn eine Anfrage zum Pay-Auftrag raus geht.

      Sööö… seehr sehr langer Text😁,- hoffe dass ich etwas helfen konnte.

      Falls noch Fragen bestehen, immer her damit!!

      Liebst Chrisa*

  4. Henry

    Also das Video hat mir super gefallen. Bis jetzt habe ich ein paar mal von meiner Frau und Freunde Portraitaufnahmen gemacht Im Interview höre ich von Modellverträge. Gibt es da irgendwelche Vordrucke oder Dinge die man da beachten muss. Und sollte man da generell Verträge machen.

    • Dazu werde ich bald ein Interview veröffentlichen! 🙂

  5. Henry

    Noch eine Frage wie kriege ich das nur hin, das das Modell vom Ausdruck absolut entspannt ist. Selbst meine Frau braucht da eine gewisse Anlaufzeit, das wird je mehr ich Sie fotografiere immer besser. Die besten Bilder finde ich sind nämlich die, die unbeobachtet entstehen.

    • Indem das alles ganz entspannt abläuft. Auch wenn du dich mit deinem Modell extra zum Fotografieren verabredest, kannst du das hinbekommen.
      Sei nett, plauder ein bisschen und nimm wie nebenher deine Kamera ans Auge. Immer weiter plaudern, so dass das Modell die Kamera darüber vergisst.
      Wichtig ist es, ein Thema zu finden, bei dem die Augen deines Modells zu leuchten anfangen. Dann ist das ganz leicht! 😉

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