Fotografieren trotz Corona, Aufgabe Tag 43: “Grüne Hölle”

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Über die Aktion Fotografieren gegen Corona-Panik
Während in der Corona-Krise das soziale Leben in Deutschland weitestgehend zum Ruhen kommt, möchte ich mit dieser Aktion etwas gegen die Langeweile und Vereinsamung tun. Außerdem kannst du deine fotografischen Skills ausbauen und so nach der Krise besser fotografieren, als vorher.
Schau dir bitte dieses Video an, in dem ich die Aktion näher erkläre.
Wenn dich die weiteren Aufgaben interessieren, findest du sie alle hier in dieser Übersicht.

Die Aufgabe am Tag 43: “Grüne Hölle”

Schon mehrfach habe ich in Webinaren erwähnt, dass das Fotografieren im Wald während des Sommers eher schwierig ist. Denn alles ist unfassbar einheitlich grün und wirkt damit eher langweilig.

Aber vielleicht fällt es dir ja einfacher? Oder du fotografierst einfach erst gar nicht im Wald?!

Die Aufgabe für heute lautet also: Fotografiere etwas Grünes, sodass es den ganzen Sucher ausfüllt. Andere Farben willst du weglassen oder ihren Flächenanteil extrem gering halten.

Technisch und gestalterisch ist alles erlaubt. Aber rotz nicht das erstbeste Foto hier in den Kommentar, sondern fotografiere so lange, bis du ein wirklich gutes Foto gemacht hast. Qualität geht über Aufgabenerfüllung!

Viel Spaß beim Fotografieren!

Hinweise zum Ablauf

Und hier noch ein paar Hinweise, damit unsere Hausaufgaben-Aktion hier gut gelingen kann:

  • Mach so viele Fotos wie du möchtest, wähle allerdings ganz streng nur die Besten aus. Dieses lädst du hoch, wie unten beschrieben.
  • Bitte nutze KEINE Archivfotos, denn du willst doch JETZT fotografieren.
  • Erlaubt sind Fotos im Datei Format JPG bzw. JPEG bis zu einer Dateigröße von 20 MB. RAW-Formate müssen vorher zum JPG umgewandelt werden.
  • Ideal wäre es, wenn du vor dem Hochladen die Fotos auf eine Größe von 1536 Pixel für die lange Seite bringst. Hier findest du die Anleitung, wie das in Lightroom funktioniert. Doch auch jede andere Bildbearbeitungs-Software hat die Möglichkeit, die Bildgröße zu reduzieren.
  • Mit dem Hochladen sicherst du zu, dass das Foto von dir selbst gemacht wurde. Lade niemals das Foto eines anderen Fotografen hoch! Solltest du das doch tun, riskierst du einen Rechtsstreit, der dich richtig teuer kommt.
  • Wir sammeln erst mal alle Fotos etwa eine Woche lang. Danach werden wir einen Teil der Fotos, an denen es besonders viel zu lernen gibt, in einem Webinar besprechen. Die Einladung zu diesem Webinar erhältst du per E-Mail in deinem Postfach, wenn du meinen Newsletter beantragt hast. Solltest du mal Newsletter noch nicht erhalten, kannst du ihn hier abonnieren.
  • Solltest du Mitglied in meiner Facebook Gruppe Fotografie-Praxis sein, dann kannst du natürlich auch dort deine Aufgaben veröffentlichen. Es wird täglich ein Beitrag zu diesem Thema dort veröffentlicht und dort werden ebenfalls die Termine für die Webinare bekannt gegeben.

146 Kommentare

  1. Moin Karsten,
    Deine Aufgabe kam für mich wie gerufen. Habe während der Corona-Zeit meine Idee mit den Tropfen auf Tropfen realisiert. Das ganze nahm bisher schon etwas Zeit in Anspruch.
    Bleib gesund
    Wolfgang

    • Moin, ich schlichte, pflichte Maike bei. Schlicht! Edel?! Leider sehen wir ja nur das hochgeladene Bild: Sind die kleinen Strukturen des Blattes in der vollen Pracht des Bildes noch feiner sichtbar? – Die “Rippe” in der Bilddiagonale ist fast schon zu perfekt…

  2. Wirsing.
    Ich habe den ‘Wirsing-Hintergrund’ mit einer Taschenlampe beleuchtet, deswegen ist er in der Mitte weniger grün.

  3. Meine grünen Höllen von heute: Nicht aus dem Wald, sondern aus dem Garten:
    1. Die junge grüne Kreuzspinne, ob sie wohl noch eine richtig dunke Spinne mit weißem Kreuz wird?
    F10, 1/60, ISO 100, 70 mm
    2. Die junge Wicke, die “gerade abgeht” und alles in Beschlag nimmt.
    F14, 1/50, ISO 100, 70 mm,
    3. Und mitten aus der grünen Hölle: Die gemeine Feuerwanze (doch noch ein Farbtupfer:) )
    F4,5, 1/50, ISO 100 , 70mm.
    (aus der Hand…)

  4. Blätter, Blätter, Blätter – aber diesmal in Farbe! 😉

    1.) F 5.0, ISO 400, 1/250 s, 506 mm (KB-Äquivalent), Stativ.
    2.) F 5.0, ISO 400, 1/800 s, 506 mm (KB-Äquivalent).

  5. Mein Ergebnis nach der gestrigen Beschäftigung mit dem Thema “Grüne Hölle”. Habe mal bewusst keine Pflanzen fotografiert, obwohl diese ja oft recht schick aussehen.

  6. Ich gehe gerne wandern und fotografiere auch im Wald. Aber es sind dort nicht nur Grün-Töne sondern auch andere Farben vorzufinden. Daher habe ich lange gezögert die letzen Wanderfotos vom Sonntag von der Örflaschlucht zu präsentieren. Es ist tatsächlich schwierig den Wald in seiner Vielfalt an Blättern und Strukturen so wiederzugeben, wie ich es wahrgenommen habe. Dennoch hoffe ich, die Atmosphäre dieser Schlucht mit den Fotos zu vermitteln.
    Nur das Zwitschern der Vögel und den Geruch von Bärlauch fehlt!

  7. .. und hier noch ein Foto … ja ich weiß, da ist auch die Farbe weiß darauf.
    Aber weiß ist keine Farbe 😉

    Das Foto wurde frei aus der Hand aufgenommen, mit angehaltenem Atem und gegen den Fels gelehnt.
    1/6 Sek bei f13, ISO 400, 18mm

    • Bei der Petersilie finde ich die Idee gut, auf das einfachste kommt man manchmal gar nicht 🙂
      das 2. Foto mag ich sehr: schlicht, schöner Hintergrund und als i-Tüpfelchen der kleine Fallschirm! War das Zufall oder hast du den dort hingesetzt?

  8. … grüne Hölle” gibt’s auch auf dem Wochenmarkt …. aber mit Fleisch!!!🤣😉
    Ein “schlichtes” Foto, aber ich mag gerne auch mal Fotos ohne Schnick Schnack.

    Olympus 31 mm f/11 1/60 ISO 640

    Habe immer die Kehrwertregel bedacht … Auf dem Markt Stativ aufbauen und noch Corona – das hab’ ich nicht gebracht.

  9. … und entgegen Deiner Befürchtung sind die beiden Frösche sogar trotz der leider dieser Blog-Software geschuldeten stark reduzierten Bildgröße durchaus noch erkennbar…

  10. Seerose. Die Frösche habe ich erst am PC zufällig entdeckt, als das Bild als Desktophintergrund lief. Erstmal unbearbeitet.

    DMC-FZ150
    1/100 sec
    f/4
    ISO 100
    35mm Äquivalent: 285 mm

  11. Seerose. Die Frösche habe ich erst am PC zufällig entdeckt, als das Bild als Desktophintergrund lief.

    • Moin, das wäre auch ein Motiv für ICM gewesen! Senkrecht nach oben schwenken… Hätte mich interessiert, wie dies wirkt! Danke für das Foto.

  12. Heute mal nen Ausflug in den Greifvogelpark gemacht um nicht im Wald was grünes fotografieren zu müssen.
    😉
    Dabei kamen mir die Brennesseln in den Blick.

  13. Hier noch mal ein Foto von mir.
    Irgendwie spricht es mich an, keine Ahnung warum.
    Geht es Euch auch so oder ist es für Euch einfach nur “verwackelt” ?

  14. Schon Pink Floyd wussten: green is the colour… (grünes Schnapsglas von oben in die Öffnung… Inhalt vorher entfernt)

    • Moin, dafür, dass Du den Inhalt vorher entfernt hast: Gutes Foto… Hätte auch ein Glasbaustein oder eine Butzenscheibe sein können, oder? – Hast Du mal mit einer “gedämpften” Lichtquelle von unten experimentiert? Ich habe mal ein “Bierflasche” auf eine rote Bodenleuchte gestellt: Das brachte die “braune” Flasche zu glühen.

      • Hallo Frank, dass mit der Leuchte von unten ist eine gute Idee – werden ich testen. Beim obigen Bild war die Abendsonne die Beleuchtung – habe das Glas zwischen meinen Knien balanciert, sodass die Sonne voll draufleuchtete – im unteren Teil sieht man noch die Reste des Inhalts… Heute kommt ja Glas als Aufgabe – wobei der Effekt bei diesem Bild durch sw sicherlich verloren wäre.

  15. Auf der Suche nach grün…. 1. Versuch: junger Efeutrieb an der Efeuhecke
    Nikon D750
    ISO 200 f 5,6 1/320 105 mm

  16. Grün, eine tolle Aufgabe. Immer wieder anders, und immer wieder schön – besonders im Frühjahr, besonders im Wald.
    Hier meine Fotos:
    Im Wald – und das ist zur Zeit beachtenswert – mal kein Mensch weit und breit… Die Daten: ISO 400 40mm f/4,0 1/800″

  17. und weil es so schön ist, noch eines aus dem Wald, diesmal ein Detail. Die Daten: ISO 640 66mm f/4,0 1/100″

  18. grüne Wälder habe ich bei uns nicht gefunden ,dafür eine grüne Wiese
    Blende 10 Belichtung 1/80sec ISO 1600

  19. Beeindruckend finde ich, wie viele Grüntöne es gibt, im Großen und im Kleinen.
    Unten, wo es dunkel ist, schlängelt sich ein kleiner Bach.

  20. Auf dem Weg zur Halde Großes Holz – da gibt es auch etwas Grün. f16, 1/13 sec. Belichtungskorrektur: 2/3 Belichtungswerte, ISO 320

  21. bei meinem Spaziergang durch einen Wald voller Bärlauch musste ich sogleich an diese Aufgabe denken…
    und leckere Bärlauchsuppe gab es danach auch noch

    • Gefällt mir sehr! Die Drittelung, das Bokeh, die Unschärfe, die Farbigkeit, alles fügt sich wunderbar zusammen.

  22. Grüne Stadt:
    Im Stadtpark fiel ein Sonnenstrahl durchs Blätterdach
    1/80 Sek, f 6.3, 67mm, ISO 100

  23. Traumhaft schön ist die Natur im Frühjahr. Ich liebe einfach das saftige Grün in dieser Jahreszeit. Da weiß man gar nicht, was man fotografieren soll, so viel wunderschönes Grün umgibt einen…..

  24. Auf diese Aufgabe habe ich mich ganz besonders gefreut. Und heute habe ich sie endlich abgearbeitet. Die Fotos sind alle im Wald entstanden.
    Genutzt habe ich eine Canon 80 D und ein 100 mm Makro.

  25. Den Frosch hätte ich gern auf Augenhöhe fotografiert, nur das ich selbst bei der größten Brennweite einen störenden Hintergrund im Foto hatte bzw. einen dritten Grünton, den ich nicht wollte.
    FZ1000, F/4, 1/500”, ISO 125, 300 mm

  26. Oben übrigens nur beschnitten und bei dem Bild in der unteren Mitte ein klitzekleines bisschen am Kontrast gedreht.
    So, an diesem Hausdurchgang bin ich vorbeigegangen und hab sofort an die “Grüne Hölle” gedacht. Auch, wenn nur ein kleiner Teil des Bildes grün ist, finde ich sieht es so aus, als käme man am Ende des Ganges in ein “undurchdringbares” Dickicht, eine “Grüne Hölle”. Nicht, als käme man in einen Hinterhof…

    • Bild gefällt sehr! Gute Idee, exakt zentriert und für meinen Geschmack richtig belichtet, muss nicht heller gezogen werden. Ich würde oben und unten noch mehr beschneiden und vor allem die Lampe stört mich. Versuch die mal weg zu zaubern.

      • Danke Ludwig! Das mit der Lampe, hui, ich bin noch nicht so fit in Photoshop, aber ich mach mich mal dran. Und der Beschnitt, ja, das ist auch eine gute Idee, hab ich garnicht drüber nachgedacht. Ich fand nur, dass die Form des Bildes zu der des “grünen Rahmens” am Ende des Gangs passt. Aber ich werds gleich mal ausprobieren und vergleichen… 🙂

  27. Hier noch die grüne Hölle zur goldenen Stunde: die tiefstehende Sonne beleuchtet einen Walnussbaum
    54mm, ISO 400, f5,6, 1/50″

  28. So viele tolle Blümis und Gräser in allen Variationen.
    Deshalb von mir etwas Technisches. Meine gute alte Pinnacle Videoschnittkarte, fast noch aus dem letzten Jahrtausend. Jetzt taugt sie nur noch als Hauptdarsteller in der grünen Hölle.

    Lumix G9 mft, f/11, 20sec, ISO 200, mittleres Tele 270mm VF Äquivalent. Hauptbeleuchtung grün, in Zentrum Lichtgemalt.
    Nachbearbeitung mit Luminar: Kontrast hoch, Farbstiche auf Elkos korrigiert und entsättigt und Blau verstärkt, störende Reflexe im Streifenmuster links weggestempelt usw.
    Unten das making of in einer Nachtsitzung. Bin jetzt ermüdet, hat aber Spaß gemacht 😉

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